Ökologisch konsequent, sozial engagiert, global solidarisch

Weblog:

Sparwut 2: Schwimmunterricht streichen

29. Dezember 2011, von Philipp Federer

Schwimmunterricht wird weggespart!Die Fraktion der Grünen und Jungen Grünen beantragt im Budget die Position Volksschule zu erhöhen. Wir haben dies vor einem Jahr schon angekündigt. Die gestrichenen Schwimmstunden in der 4. Klasse sollen wieder unterrichtet werden. Es betrifft die Sparmassnahme BID 13, 81′000.- für das Jahr 2012. Sie soll rückgängig gemacht werden. Demzufolge soll das Total der Volksschulen auf S. 57 von 91′167′400.- auf 91′248′400.- erhöht werden. Klassenlehrer(innen) meldeten mir, wie wichtig diese Stunde für das Schwimmen ist. Für viele Schüler(innen) ist das Schwimmen-Können noch nicht gefestigt. 2-3 pro Klasse schaffen keine Schwimmbeckenlänge und 2-3 nur knapp. Wenn das nicht weiter geübt wird, so können pro Schulklasse garantiert 4 Kinder nach der Schulzeit nicht schwimmen.

Schwimmstunde – viele sind der Annahme, dies sei eine Lektion pro Woche – dabei ist das nur alle drei Wochen eine Lektion. Im Jahr sind das ca. 12 Lektionen. Andere Gemeinden haben eine wöchentliche Lektion. Fehler von Sparübungen sollen korrigiert werden. Hier können wir dies korrigieren, indem wir dem Stadtrat die Wichtigkeit des Unterrichtes aufzeigen mit der Annahme des Antrages.

Heute Morgen diskutierten wir zum Neoliberalismus. Was ist neoliberal? Dazu meine Antwort: Neoliberal ist, wenn ein tiefer Steuerfuss wichtiger ist als der Schwimmunterricht von Schulkindern.

FDP, CVP, GLP und SVP stimmten geschlossen dagegen trotz dem Minibetrag! Ihr Argument: Das Sparpaket muss integral umgesetzt werden.

Einen Kommentar schreiben