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Sportarena – Die Diskussion muss an der Basis beginnen

31. Dezember 2007, von Philipp Federer

Die Fraktion der Grünen hat sich mit 5:2:1 gegen eine Umzonung bei der Sportarena ausgesprochen. Dies bedeutet, 1. Hochhäuser auf der Allmend wären demnach unmöglich. 2. Die Stadt zahlt 20-60 Millionen mehr – je nach Rechnungsart – für das Stadion und für den Sportteil.

Die Grünen haben sich vor Jahren nach anfänglicher Zurückhaltung und Kritik für das KKL ausgesprochen. Stellt euch vor, wir wären damals dagegen gewesen. Das KKL gehört heute zum Stadtbild und ist für die Stadt wirtschaftlich bedeutend. Sehr wichtig war, dass wir das KKL schlussendlich mitgetragen haben und auch dem „Sanierungs- und Entschuldungskredit“ zustimmten.
Damals opponierten wir zuerst. Das KKL wurde danach nicht mehr in den See hineingebaut, sondern der See wurde ins KKL hineingezogen. Verbesserung waren bei der Planung möglich und wurden danach umgesetzt. Wir setzten uns danach für die Annahme des Baukredits ein.

Eine analoge Verbesserung, nicht in den See zu bauen, gibt es bei der Sportarena nicht. Einzig und allein kann nur mit grossem Nachteil auf die Hochhäuser verzichtet werden. Wie beim KKL entscheiden die Stimmberechtigten der Stadt über dieses neue Jahrhundertprojekt, die Sportarena, das Hallenbad – nach über 25 Jahren Suche nach einer guten Lösung – und die zwei schlanken Hochhäuser. Sie sind zwischen 9,5 und 19m kleiner als der Malterser Kirchturm. Bei dieser ersten Abstimmung stimmen wir über die Umzonung ab. Falls sie mit Ja beantwortet wird – wofür ich eintrete – ist die Quersubvention der Sportarena mittels der zwei Hochhäuser weiterhin möglich. Die Fraktion stellt sich mehrheitlich nicht gegen ein Stadion und auch nicht gegen den sportlichen Teil, der noch optimiert werden muss. Sie tritt für eine Mehrzahlung ein, was ich nicht vertretbar finde. Zusätzlich finde ich die Hochhäuser städtebaulich sehr interessant und am richtigen Ort.
Der Investor vermindert das Risiko für die Stadt. Er kann zwar durch eine Vollvermietung Gewinne erwirtschaften, jedoch trägt er, was entscheidend ist, das Risiko. Zürich zahlte den Letzigrund selber, was für Luzern nicht möglich ist. Genf zahlte, der Fussballklub stieg ab und Genf scheiterte mit neuen Verlusten. Die Alternative der SP und einigen Grünen – die Stadt zahlt mehr und trägt mehr Risiko – finde ich keine ernsthafte Option und kann anhand dem Genfer Beispiel gefährliche Verluste bringen.

3 Reaktionen zu “Sportarena – Die Diskussion muss an der Basis beginnen”

  1. Claudio

    Grundsätzlich bin ich nicht gegen ein neues Stadion. Jedoch bin ich der Meinung, dass es ein überrissenes Stadionprojekt darstellt. Dabei wähle ich eher SVP als SP oder Grüne.

    Wie soll der FCL bloss die ca. 16′000 Sitzplätze auslasten…? Und falls es der FCL schafft die 10 Millionen zusätzlich bei “Privat-Investoren” für den Ausbau in ein international anerkanntes Stadion aufzutreiben – im Moment wird ja diskutiert, dass es wünschbar wäre wenn sich die umliegenden Zentralschweizer Kantone auch an diesen 10 Millionen beteiligen da sie ebenfalls vom FCL-Stadion profitieren sollen….. (das ist ja der Gipfel, dass sich jetzt noch die öffentliche Hand daran beteiligen soll) – welche Art von internationalen Spielen sollen denn im FCL Stadion durchgeführt werden?
    Mit Basel, Zürich und Bern haben wir bereits 3 Super-Stadien, die für solche Spiele absolut genügend sind. In Luzern das Stadion in eine A-Kategorie auszubauen ist wirtschaftlicher als auch sportlicher Unsinn.

    Macht es wirklich Sinn, den FCL mit solch einer enormen Summe durch die Staatskasse mitzufinanzieren, wo er doch praktsich wieder gegen den Abstieg kämpft? Ich denke nicht.

    Dass die Stadt nicht für den Unterhalt eines Fussballstadions aufkommt ist ja nichts anderes als fair. Es wäre wohl überrissen, bloss für Fussball solch viel Geld auszugeben.
    Uebrigens ist der Letzigrund mit seinem Breitensportangebot nicht mit der Luzerner Situation zu vergleichen.

    In der Diskussion zu diesem Thema vergisst man leicht, dass das geplante Stadion und die Hochhäuser eigentlich nur ein kleiner Teil der ganzen Zukunft darstellen. Der grösste Schildbürgerstreich findet mit dem Ausbau der Zentralbahn statt.
    Die Kosten für die Erstellung einer Tunnelröhre unter dem Hubelmatt sind viel zu hoch. Eine Budgetüberschreitung ist vorprogrammiert. Da man sich erhofft, vom Bund die notwendigen Gelder für den Bau abzuholen drängt man den Stimmbürger nun dazu, die entsprechende Umzohnung anzunehmen. Man bedroht den Bürger praktisch, dass bei einem Nein das Stadion nicht gebaut werden kann. Das ist unglaublich.
    Die Fakten, dass die Strassen durch die Tieferlegung und den Ausbau der Zentralbahn entlastet werden sollen glaubt man ja selbst nicht. NW und OW-Fahrzeuge werden wie jeden Morgens um 07:00 Richtung Luzern, Zug und Zürich brausen. Bestimmt werden sie nicht den Zug nutzen.
    Und die “enorme Belastung” der Luzerner Strassen durch den Wegfall der Bahnübergänge ist lachhaft. Falls es an einem Morgen bei geschlossener Schranke vor dem Bahnübergang zu einem „Rückstau“ von ca. 10 Fahrzeugen kommt, ist die Schranke bereits wieder hochgefahren….

    Der einzige Pluspunkt an dieser Variante ist die Erschliessung des Allmend-Stadions. So hoffen die Anwohner, dass keine randalierenden Fussballfans mehr mit Ihren Privatautos durch die Quartierstrassen in der 30-er Zone rasen um einen “Gratis”-Pakrplatz zu ergattern. Natürlich sind sie auch sehr dankbar, wenn die spielenden Kinder nicht mehr durch randalierende Fans mehr belästigt werden, die während der Fahrt des Busses Gegenstände auf Passanten und Kleinkinder werfen! Hinzu kommt der Vorteil, dass die Polizei nicht mehr mit Gummi-Schrot in die Hausgärten schiessen muss, weil sie darin fliehende Randalierer vermutet.

    Wie man es auch schon beim KKL (später) bemerkt hat: Weniger ist meist mehr. Vorallem kostet es weniger und man kann es auch finanzieren.

    Und dass die Stadt nichts an den Bau des Stadions bezahlen muss, ist ja auch wiederum nicht ganz korrekt. Das Baurecht wird für den Bau der Hochhäuser zu Millionen verschenkt – Auch dies hat eine Auswirkung auf das Finanzvermögen der Stadt Luzern!

    Dass die Diskussion um die Hochhäuser nun soweit geht, dass man von “Wohntürmen” sprechen soll ist ja lächerlich. Man sollte lieber einmal eine Ansichtsfotographie Richtung Pilatus erstellen, wo man die Hochhäuser einmal einzeichnet. So würde man sehen, wie es in der Praxis aussieht.
    Mal sehen ob ich das mal mit Photoshop hinkriege – werde mal versuchen die Beleuchtungsmasten des Stadions entsprechend zu erhöhen und umzukopieren…;;-). Wenn man die Max. Ballonhöhe betrachtet stellt man schnell fest, dass der Blick Richtung Pilatus für die angrenzenden Bewohner der Vergangenheit angehören wird. Das Bild wird sicherlich durch die Hochhäuser massiv gestört werden.

    Die Allmend sollte so umgebaut werden, wie es die Finanzkraft der Stadt und des Kantons Luzern zulässt. Ansonsten wird der “Wirtschaftsstandort Luzern” noch weiter leiden, viele Personen aus NW, OW und LU mit dem Privatauto auch weiterhin Richtung Zug und Zürich brausen, um dort ihr Einkommen zu erzielen. Jeder Luzerner regt sich danach wieder 1x im Jahr auf, weil der Luzerner als Sonderfall in der Schweiz nur 45 Rappen pro Kilometer als Berufsauslage in der Steuererklärung abziehen darf, nur weil er nach Zug oder Zürich fahren muss, um dort sein wohlverdientes Einkommen zu erzielen und im Kanton Luzern dafür bestraft wird (wer kennt schon gestaffelte Kilometer-Abzüge…).
    Und wenn es der Kanton und die Stadt Luzern geschafft hat, in der Steuerstatistik vom Schlusslicht der Schweiz in die Mitte oder sogar oberen Ränge aufzusteigen, dann können wir die nächste Planung mit der Gesamtüberbauung der Allmend in Angriff nehmen.

  2. Philipp Federer

    Du bist schlecht informiert, wie die SVP!

    Ich beginne mit deiner letzten Behauptung, der Kanton Luzern und die Stadt Luzern seien das Schlusslicht bezüglich Steuern. Fakt ist, die Stadt Luzern hat die tiefsten Holdingsteuersätze der Schweiz, vor Zug. Dies wurde unter anderem in der Neuen LZ vom 18.11.06 mit Grafik und dem Text veröffentlicht. Bei der Besteuerung der Aktiengesellschaften ist der Kanton Luzern im günstigsten Drittel, lange war er die Nummer 2. Und bei der Besteuerung der natürlichen Personen ist er überhaupt nicht das Schlusslicht, auch ohne Steuersenkungspaket 08. In den letzten Jahren waren es die Kantone Jura und Neuenburg.

    Der Pilatusblick gehöre der Vergangenheit an für die angrenzenden Bewohner. Erstens wohnt niemand direkt angrenzend. Die ersten zwei Häuser und der eine Schuppen haben 200m Abstand. Die Häuser über dem Roseneggweg sind weiter weg und haben eine erhöhte Lage. Der Winkel und der Abstand zu den geplanten Hochhäusern sind so gross, dass der Horizont nur durch einen Bruchteil (weniger als 5%) beeinträchtigt ist. Die übrigen Häuser liegen zu weit nördlich, dass der Pilatusblick getrübt sein könnte.

    Das Baurecht, das die Stadt gibt, hat keine Auswirkungen auf das Finanzvermögen der Stadt. Claudio, du musst wissen, dass das uneingezonte Land keinen Wert im Finanzvermögen hat, weil es nicht bewirtschaftet werden kann. Den Wert erhält es erst durch die Einzonung und die Freigabe zur Bebauung.

    Die enorme Belastung der Luzerner Strassen durch den Wegfall des Bahnübergangs ist für dich lachhaft. Gemäss kantonaler SVP, welche als einzige deine Ansicht teilt, die Mehrheit der städtischen SVP jedoch nicht, bringt diese Massnahme für alle Verkehrsteilnehmenden viel. Die Barriere stört den Verkehrsfluss in der Stosszeit erheblich. Pro Stunde ist sie 18 Minuten geschlossen. Durch die geplante Taktverdichtung in den nächsten Jahren wurde dem Parlament vorgerechnet, dass die Barrieren über eine halbe Stunde den Verkehr stauen.

    Beim Letzigrund siehst du trotz alleiniger Zahlung der Stadt mehr Breitensportanteile. Unsere Sportarena erhält LSC-Räume, ein stark vergrössertes Hallenbad, ein Talentförderungszentrum, ein öffentlich zugängliches Fitnesszentrum etc. Bezüglich Breitensport schlagen wir den Letzigrund und deine Argument völlig.

    Falls der FCL absteigt, hat die Betriebsgesellschaft das Risiko zu tragen und nicht wie bei Servette die Stadt Genf. Auch bezüglich des Finanzierungs- und Betriebsmodells bin ich voll und ganz für die Vorlage.

    Ich schrieb nichts zu internationalen Spielen. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass ein kleines Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft wie angekündigt in St. Gallen auch einmal in Luzern stattfinden wird. Zudem gibt es auch U-21- und Frauenturniere, die im neuen Stadion durchaus vorstellbar sind.

  3. Claudio

    Je nach Statistik sieht diese zum Beispiel anderst aus:

    http://www.estv.admin.ch/d/dokumentation/publikationen/dok/dossier/g6.pdf

    Auf dem Gesamtindex der Steuerbelastung 2006 nimmt Luzern den Rang 15 ein. Das ist wohl nicht dem Mittelfeld oder oberen Liga zuzuordnen. Deshalb Schlusslicht (von Schluss hat da niemand gesprochen).
    Steuern mittels Holding-Konstrukturen und Briefkasten-Firmen einzunehmen ist wohl eine Sache. Die Steuern angemessen für die Working-Poor zu halten ist da
    eher mal angebrachter. Ideal wäre natürlich die optimale Kombination.

    Und ausserdem möchte ich hier nicht über Steuern diskutieren, sondern über den gestohlenen Pilatus-Anblick. Jawohl, das ist wirklich so. Die Bewohner von Horw sind z.B. sehr direkte Anwohner und werden sehr wohl belästigt. Dort steht nicht nur ein „Schuppen“. Auch die erhöhte Lage der Häuser über dem Roseneggweg wird den Blick sichtlich
    einschränken.
    Nicht zu unterschätzen ist auch die BREITE der Hochhäuser -die wird durch die Ballone nicht virtuell dargestellt.

    Jeder der mal um den Sportplatz einen Fussmarsch getätigt hat kann sich ja selber ein Bild machen, wie der Blick Richtung Pilatus MASSIV eingeschränkt wird.

    Mit der Berechnung des Blickwinkels muss man ehrlich auch sagen, von welchem Standort dieser genau vorgenommen wird. Und was sind denn bitte genau „5%“?
    Und wenn man die Lage des Sonnenuntergangs der letzten Tage beobachtet stösst man sogar darauf, dass dieser mit den Wolkenkratzern auf der Allmend niemals mehr ersichtlich sein wird.

    Zusätzlich wird man sicherlich keine Freude herrschen, wenn das nächtliche Schwarz durch die helle Erleuchtung eines Wolkenkratzers gestört wird.

    Die Aussage erstaunt doch sehr, da eigentlich jedes Landstück in einem Zonenplan zu finden ist. Und dass das heutige Stück Land keinen Wert aufweist……????? Gemäss Rechnungslegung gilt:

    Das Finanzvermögen umfasst alle Aktiven einer Gemeinde, über welche sie nach kaufmännischen Grundsätzen verfügen kann und die realisierbar sind.
    Realisierbar heisst verwertbar ohne Beeinträchtigung der öffentlichen Aufgabenerfüllung. Zum Grundeigentum des Finanzvermögens gehören unüberbaute Grundstücke (Landreserven), überbaute jederzeit eräusserbare Liegenschaften (Wohnungsbauten, Stockwerkeigentum) sowie Baurechte.

    Wird einem Dritten an einer Liegenschaft ein Baurecht eingeräumt, ist eine Neubewertung vorzunehmen.

    Neubewertungen von Liegenschaften im Finanzvermögen haben ausserdem im Zeitpunkt nach der Erstellung von Neubauten, Umbauten, Gesamtrenovationen sowie bei der Einrichtung eines Baurechtes zu erfolgen.

    Beim Erlös handelt es sich um den kapitalisierten Baurechtszins.

    Fact ist somit auch, dass das Baurecht einen Einfluss auf das Finanzvermögen haben wird.

    Warum Du mich auf die SVP-Partei ansprichst ist mir nicht ganz klar…. Mein Gedankengut ist völlig frei und parteilos.
    Aufgrund der Parteierfolge und der Mehrheitsbildung im Volk würde ich aber sehr wohl SVP wählen. Manchmal aber auch grün. Schlussendlich muss man Probleme lösen und nicht Partei bekennen.

    Zum Thema Zentralbahn kann ich aus Insider-Kreisen jetzt schon sagen, dass die Erstellung des Hubelmatt-Tunnels den Kreditrahmen schon vor Baubeginn sprengen wird. Und die Schranken sind hier wohl nicht das Problem. Durch die kürzlich fertiggestellten Bauten betr. Busspuren mit „Linksabbiegeverbot“ haben einen grösseren Einfluss auf den Verkehrsfluss als eine geschlossene Schranke. Auch mit offener Schranke ist es praktisch nur mit Stau möglich von der Horwerstrasse in die Obergrundstrasse einzubiegen. Und dies auch bei offener Schranke!! Aber für mich stellt dies kein Problem dar, da die Kolonne/Stau oder die paar Fahrzeuge keinen Stau darstellen und auch unabhängig von einer Schranke auftauchen. Mage sich jeder selbst an der Horwerstrasse/Obergrundstrasse überzeugen.

    Viel Spass beim Bohren in den vorliegenden Gesteinsschichten und dem Unterhalt einer sehr kostspieligen Schmalspur-Bahn.

    Also wie auch auf der Allmend z.Z. der Fall, genossen wir es sehr, das Angebot des Letzigrundes nutzen zu können. Um ein paarmal im Jahr das Hallenbad zu besuchen, würde ich auch einen Bus besteigen. Es macht nichts, wenn das
    Hallenbad nicht gerade direkt neben der Allmend liegt?

    Ein schönes teures überrissenes Stadion hat meiner Meinung nach auch nichts mit besseren Leistungen zu tun. Der FCL hatte vor über 10 Jahren eine der besten Junioren-Abteilungen der Schweiz.

    Es kann ja wohl nicht das Ziel sein, über 50 Millionen in ein Stadion aus öffentlichen Mitteln zu investieren, wenn der FCL keinen Beitrag dazu leistet UND vielleicht in nächster Zeit ein Abstiegskandidat darstellt. Aber der FCL wird sicherlich nie „Profifussball“ spielen auf internationalem Niveau spielen.

    Da finde ich die Aussage: „hat die Betriebsgesellschaft das Risiko zu tragen und nicht wie bei Servette die Stadt Genf. Auch bezüglich des Finanzierungs- und Betriebsmodells bin ich voll und ganz für die Vorlage.“ nicht gerade passend.

    Berechnungen zeigen klar:
    – es geht günstiger (vielleicht ist weniger ==> mehr??)
    – es gibt dafür auch ein Stadion, ein Hallenbad etc.etc….
    – es geht UMWELTFREUNDLICHER

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