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Neue Visualisierung zeigen mögliche Folgen einer Fluhmühlebrücke

12. April 2109

Die Regierung des Kantons Luzern gibt sich in der Variantenanalyse um die Spange Nord ergebnisoffen. Gleichzeitig schlägt sie einen Sonderkredit zur Vorbereitung der Fluhmühlebrücke vor. Die Grünen Luzern sehen keine Notwendigkeit zu Lasten des Fluhmühlequartiers dem Abschluss der Variantendiskussion vorzugreifen.

Im Reigen an Varianten um die Spange Nord schlägt der Regierungsrat nun auch die Variante «Anschluss Lochhof und Fluhmühlebrücke» zur weiteren Prüfung vor.
Mit einer Realisierung der Fluhmühlebrücke würde die Lebensqualität eines Quartiers und die Ästhetik des Reusstals geopfert. Im Vergleich dazu bewerten die Grüne Luzern den verkehrstechnischen Nutzen als zu klein.
Wir haben uns einmal mehr die Mühe genommen die Pläne des Regierungsrates zu visualisieren (siehe Anhang und Link). Wir bitten Sie diese Visualisierungen zur Schaffung der vom Regierungsrat angestrebten «Grundlage für die politische Diskussion» im Kontext zur Variante «Anschluss Lochhof und Fluhmühlebrücke» und dem Geschäft B 156 zu veröffentlichen.

Mit dem Antrag für einen Sonderkredit «Änderung Kantonsstrasse K 13 im Abschnitt Fluhmühle» (B 156) möchte der Regierungsrat der Projektprüfung vorgreifen und den Bau einer Autobahnbrücke in das Fluhmühlequartier vorbereiten. Die Grünen Luzern lehnen sowohl die ursprüngliche Variante der Spange Nord mit Fluhmühlebrücke, als auch den vorgezogenen Ausbau der Kantonsstrasse (K 13) mit deren Anhebung um bis zu 2.80m ab.
Die von Parlament verlangte Zweckmässigkeitsbeurteilung soll konsequent zu Ende geführt werden. Vorbereitende Bauten für eine Fluhmühlebrücke dürfen ohne das Abwarten der abgeschlossenen politischen Diskussion zur Varianteanalyse nicht erstellt werden.
Die Grüne Luzern bekämpfen jegliche Variante der Spange Nord, welche durch den Ausbau der Strassenkapazitäten die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Luzern in irgend einer Form beeinträchtigt. Der Dialog ist vor der Schaffung von baulichen Tatsachen fortzuführen.

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