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GRÜNE und Junge Grüne fordern die Evaluation zusätzlicher Standorte für das Neue Luzerner Theater

2. Oktober 2020

Für die GRÜNEN und Jungen Grünen ist klar, dass ein neues Luzerner Theatergebäude von den Bedürfnissen eines zeitgemässen Theaterbetriebs aus gedacht und geplant werden muss. Die aus-schliessliche Orientierung an Denkmal- und Ortsbildschutz kann nur zu einem für alle Seiten un-befriedigenden Kompromiss führen. Die GRÜNEN/Jungen Grünen Kanton und Stadt Luzern for-dern deshalb die Evaluation zusätzlicher Standorte, beispielsweise des Südpols, des Kasernen-platzes und der Buobenmatt.

Für die GRÜNEN und Jungen Grünen ist klar, dass ein neues Luzerner Theatergebäude von den Bedürfnissen eines zeitgemässen Theaterbetriebs aus gedacht und geplant werden muss. Die aus-schliessliche Orientierung an Denkmal- und Ortsbildschutz kann nur zu einem für alle Seiten un-befriedigenden Kompromiss führen. Die GRÜNEN/Jungen Grünen Kanton und Stadt Luzern for-dern deshalb die Evaluation zusätzlicher Standorte, beispielsweise des Südpols, des Kasernen-platzes und der Buobenmatt.

Das Neue Luzerner Theater ist eine grosse Investition in die Zukunft des Kulturplatzes Luzern. Es handelt sich um ein Jahrhundertprojekt. «Für die GRÜNEN/Jungen Grünen ist zentral, dass dabei die Anforderungen an ein modernes Mehrsparten-Theater der Ausgangspunkt für die Gebäudehülle sind, und nicht der Ortsbildschutz am bisher evaluierten Standort Theaterplatz», so Kantonsrat Jo-nas Heeb. Durch die Stellungnahmen der eidgenössischen Kommissionen ENHK und EDK zeigt sich, dass am bisherigen Standort kaum ein modernes Mehrsparten-Theater erstellt werden kann, ohne dass massive Abstriche bei den Bedürfnissen eines zeitgemässen Theaterbetriebs gemacht werden müssen. «Die Durchsetzung eines Neu- oder Erweiterungsbaus am Theaterplatz bedingt einen lan-gen Gerichtsweg mit unklarem Ausgang. Deshalb ist es folgerichtig, dass die Standortfrage nochmals aufgerollt werden muss», folgert Grossstadtrat Jona Studhalter.

Diesbezüglich gibt es interessante Standorte, welche bisher weder für die Salle modulable noch für den weiteren Betrieb des Luzerner Theaters evaluiert wurden:

- Beim Südpol entsteht gerade ein neuer kultureller Hotspot, in den sich auch das Luzerner Theater nahtlos und schlüssig integrieren könnte.

- Der Kasernenplatz steht ebenfalls vor Veränderungen und sollte als Standort geprüft wer-den. Mit dem ursprünglich geplanten Bau der Uni (Olgiati-Würfel) war bereits ein sehr gros-ses Bauvolumen an diesem Ort vorgesehen.

- Ein Teilabriss der Buobenmatt wäre eine Möglichkeit, genügend Raum für einen Neubau zu schaffen. Dies unmittelbar am Theaterplatz, aber ohne das Gebäude des heutigen Theaters zu tangieren.

Diese Liste ist nicht abschliessend und soll in der Diskussion um prüfenswerte Vorschläge erweitert werden. Die GRÜNEN/Jungen Grünen Kanton und Stadt Luzern werden in den kommenden Monaten in den Diskussionen um das Luzerner Theater die Prüfung weiterer Standorte durch die Projektie-rungsgesellschaft einfordern. «Die Weiterführung des Luzerner Theaters im bisherigen, aber reno-vierten Gebäude ist für uns nicht befriedigend. Das Luzerner Theater ist uns viel Wert - genau des-halb braucht Luzern ein zeitgemässes Haus als Basis einer neuen Theater-Vision», meint Vorstands-mitglied und Kantonsrat Urban Frye.