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GRÜNE Luzern fordern Lärmblitzer gegen Auto- und Töffposer

7. September 2020

Schluss mit dem Lärm: Die Luzerner Fraktionspräsidentin Monique Frey fordert die Installation von sogenannten Lärmblitzern. Ähnlich wie gegen Temposünder können so zu laute Fahrzeuge ermittelt, gebüsst und falls nötig aus dem Verkehr gezogen werden.

«Viele Personen im Kanton Luzern, die entlang von Strassen in der Stadt, auf dem Lande oder an Passstrassen in den Bergregionen wohnen, sind von übermässigem Lärm betroffen», begründet Monique Frey ihren Vorstoss.

Laut der Verkehrsregelverordnung dürfen Fahrzeuge «keinen vermeidbaren Lärm erzeugen». Bereits heute büsst die Polizei Fahrer*innen auf dieser Gesetzesbasis. Übermässiger Lärm ist nicht nur gesetzeswidrig sondern auch gesundheitsschädigend, wie das Bundesamt für Gesundheit unlängst festgehalten hat.

Trotz Kontrollen der Luzerner Polizei hat sich die Situation bisher nicht verbessert. Neu gibt es jedoch elektronische Instrumente, welche die Lärmsünder*innen an neuralgischen Stellen auf die Schliche kommen und sie auffordern können, leiser zu fahren. Monique Frey fordert mit ihrem Postulat, dass die Luzerner Polizei so schnell wie möglich die Lärmblitzer anschafft und den Strassenposern das Handwerk legt. «So kann sie ihrem Gesetzesauftrag effektiv und effizient nachkommen», sagt Monique Frey.