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Umweltbeschwerde: GRÜNE fordern vom Regierungsrat Antworten

3. September 2020

In zahlreichen Kantonen sind die Ammoniak- und Phosphor-Werte viel zu hoch und äusserst umweltschädlich. Da der Kanton Luzern noch immer keine griffigen Massnahmen kennt, haben die kantonalen Umweltverbände eine Beschwerde beim Regierungsrat eingereicht. Kantonsrätin Judith Schmutz fordert Antworten von der Regierung.

Die Umweltverbände WWF, Pro Natura, Bird Life und Ärztinnen und Ärzte für den Umweltschutz haben am 31. August 2020 eine Aufsichtsbeschwerde gegen das Bau- und Umwelt- und Wirtschaftsdepartement (BUWD) eingereicht. In der Beschwerde wird gerügt, dass die verabschiedeten Ziele zur Ammoniak- und Phosphor-Reduktion zu wenig ambitioniert sind und nicht reichen, um die Gesetze des Bundes einzuhalten.

In ihrer Anfrage möchte Judith Schmutz, Kantonsrätin GRÜNE/Junge Grüne von der Regierung wissen, was die Gründe für die Verzögerung sind und welche Schäden durch die Verzögerung entstanden sind. «Die Folgen der Emissionen sind gravierend für die Natur und Gesundheit der Bevölkerung», sagt Judith Schmutz.

Der Kanton Luzern muss im Bereich Phosphor- und Ammoniakemissionen dringend über die Bücher gehen. Die GRÜNEN/Jungen Grünen fordern z.B. schon seit langem, dass die Anzahl Nutztiere im Kanton Luzern reduziert werden muss, was von Regierung und Parlament immer wieder abgelehnt wurde. Wir GRÜNEN fordert deshalb vom Kanton Luzern, dass die notwendigen Massnahmen endlich ergriffen werden und unterstützt die Aufsichtsbeschwerde der Umweltverbände.