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Dringliche Interpellation: Auswirkungen der Coronakrise auf den Musikschulunterricht

4. Mai 2020

Adrian Albisser namens der SP/JUSO-Fraktion und Christov Rolla namens der G/JG-Fraktion stellen dem Stadtrat mit einer Dringlichen Interpellation Fragen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Musikschulunterricht.

Die Coronapandemie macht auch vor dem Musikschulunterricht nicht Halt. Während im Einzel- und Kleingruppenunterricht innert kurzer Zeit gute Lösungen entstanden, zeigt sich die Situation beim Ensembleunterricht und bei den Anmeldungen für das kommende Schuljahr komplexer. Die für die Musikschule wichtigen Instrumentenparcours (in der Stadt auf den 21. und 28. März angesetzt) konnten nicht stattfinden. Das dürfte einen spürbaren Einfluss auf die Anmeldungen und die Auswahl eines Instrumentes haben. «Diese Erlebnishalbtage fehlen den Kindern. Das ist schlimm», lässt sich der Beauftragte der Musikschulen des Kantons Luzern, Pirmin Hodel, am 23. April in der Luzerner Zeitung zitieren.

Vor diesem Hintergrund stellen sich den unterzeichneten Fraktionen folgende Fragen:
  1. Wie sehen die aktuellen Anmeldezahlen für den Instrumentalunterricht (im Vorjahresvergleich) aus?
  2. Falls diese Anmeldezahlen signifikant tiefer liegen: Welche Massnahmen ergreift der Stadtrat, um die Anmeldungen für den Musikschulunterricht kurzfristig zu attraktivieren?
  3. Zeichnen sich aufgrund einer tieferen Belegung des Musikschulunterrichts Folgen für die Musikschullehrpersonen ab?
  4. Falls ja: Wie plant die Stadt, allfällige Pensenreduktionen für die betroffenen Lehrpersonen zu kompensieren?
  5. Wie werden die im laufenden Semester ausgefallenen Ensemblelektionen und Gruppenkurse kompensiert?