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Postulat über eine öV-freundliche Preispolitik im Kanton Luzern

17. Juni 2019

Gabriela Kurer und Mitunterzeichnende beauftragen den Regierungsrat mit einem Postulat zu prüfen, wie im Kanton Luzern mittels Preisgestaltung im öffentlichen Verkehr (öV) der Modalsplit zugunsten des öV verschoben werden kann.

Der Regierungsrat wird beauftragt, zu prüfen, wie im Kanton Luzern mittels Preisgestaltung im öffentlichen Verkehr (öV) der Modalsplit zugunsten des öV verschoben werden kann. Konkret soll er sich beim Verkehrsverbund Luzern (VVL) für günstigere Billett- und Abonnementpreise einsetzen.

Begründung:
Der nationale Tarifverbund möchte den Preis für das Generalabonnement (GA) erhöhen. Eine solche Erhöhung hätte negative Auswirkungen auf die Benützung des öffentlichen Verkehrs. Aus klimapolitischer Sicht muss aber klar sein: Es braucht keine Senkung, sondern eine Erhöhung des Anteils des öffentlichen Verkehrs am Modalsplit.

Der Verkehr ist in der Schweiz der grösste Klimasünder. Er verursacht ohne internationalen Flugverkehr einen Drittel der Treibhausgase aus der Schweiz. Da die CO2-Emissionen bis 2050 um 50 bis 80 Prozent reduziert werden müssen, damit der Klimawandel verhindert werden kann, braucht es zwingend eine Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr (MIV) auf den öffentlichen Verkehr. Eine Möglichkeit, die verkehrsbedingten Emissionen zu senken, ist die Preisgestaltung im öffentlichen Verkehr. Vor diesem Hintergrund wird der Regierungsrat aufgefordert, sich beim Verkehrsverbund Luzern für günstigere Billett- und Abonnementpreise einzusetzen.