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Dringliches Postulat: ICT-Infrastruktur in der Primarschule ohne Verzug planen

17. Juni 2019

Adrian Albisser namens der SP/JUSO-Fraktion und Christov Rolla namens der G/JG-Fraktion fordern den Stadtrat mit einem Dringlichen Postulat auf, die Planung der neuen ICT-Infrastruktur in der Primarschule ab Herbst 2019 aufzunehmen und so voranzutreiben, dass die neuen Geräte den Schülerinnen und Schülern im Idealfall auf den Beginn des Schuljahrs 2020/21 vorliegen.

Im November 2018 hat der Grosse Stadtrat den B+A «ICT-Infrastruktur Volksschule: Sekundarschule» einstimmig überwiesen. Damit hat die Volksschule die Grundlage erhalten, die sechs Sekundarschulhäuser auf das Schuljahr 2019/20 flächendeckend mit Laptops und mobiler Netzwerkinfrastruktur auszurüsten. Der Bericht nahm dabei die Entwicklung in der Primarschule auf und stellte dazu einen weiteren B+A in Aussicht. Zwar ist für die Lernenden der Primarschule weder die Wahl des Geräts noch die Geräteabdeckung definitiv entschieden, doch der grundlegende Handlungsbedarf steht zweifelsohne fest. Auch steht ausser Frage, dass eine moderne Primarschule in genügendem Ausmass mobile Geräte für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stellen muss. Ausgehend von Empfehlungen der kantonalen Dienststelle für Volksschulbildung rechnet die Stadt bei der Ausstattung in der Primarschule mit Investitionskosten von rund 3,2 Mio. Franken und einem jährlich wiederkehrenden Betrag von 1,7 Mio. Franken.

Ein im November 2018 diskutiertes Planungsszenario sah vor, den entsprechenden B+A für die Primarschule im Herbst 2019 vorzulegen, damit die Primarschulen im Falle der Zustimmung im Rat im Schuljahr 2020/21 mit der neue ICT-Infrastruktur starten können.

Im B+A «Stadt Luzern digital: Digitalstrategie der Stadt Luzern» wurde diese Planung nun um ein Jahr hinausgeschoben und im Verlauf des Jahres 2021 angesiedelt (B+A 1/2019, Kapitel «Work Smart», S. 54 f.). Das ist aus bildungspolitischer Sicht eine unnötige Verzögerung.

Wir fordern den Stadtrat auf, die Planung der neuen ICT-Infrastruktur in der Primarschule ab Herbst 2019 aufzunehmen und so voranzutreiben, dass die neuen Geräte den Schülerinnen und Schülern im Idealfall auf den Beginn des Schuljahrs 2020/21 vorliegen.