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Grüne Emmen fordern Baustopp in der Feldbreite

12. März 2019

Die Entwicklung im Quartier Feldbreite geht in diesem Jahr mit der Auflage der Baufelder C1 und E weiterhin in rasantem Tempo voran. Die negativen Folgen des Wachstums der letzten Jahre könnten dadurch weiter akzentuiert werden. Deshalb fordern die Grünen das verbleibende Baufeld C2 mit einer Planungszone mit Baustopp zu versehen, sowie eine Neuplanung des Baufeldes E.

Die kritischen Stimmen zum Emmer Wachstum werden immer häufiger. Um das Wachstum der Gemeinde zu lenken, müssen die Möglichkeiten der Raumplanung ausgenutzt werden. Mit der Planungszone nach Art. 81-85 des kantonalen Baugesetztes besteht die Möglichkeit, einen Baustopp für gewisse Teilbereiche zu erlassen. Aufgrund des rasanten Wachstums sehen sich die Grünen Emmen gezwungen, dies zu nutzen, um das Tempo der Emmer Entwicklung in geordnete Bahnen zu lenken.

Qualitätssichernde Verfahren erfolgsversprechend
Qualitätssichernde Verfahren (wie Wettbewerbe nach SIA 144) dienen der Sicherung der städtebaulichen Qualität und dem vertieften auseinandersetzen mit dem Areal. Im Bebauungsplan Feldbreite wurde ausschliesslich auf dem Baufeld A ein qualitätssicherndes Verfahren vorgeschrieben. Eine Analyse der Grünen Emmen zeigt, dass jenes Baufeld den tiefsten Leerstand unter allen Baufeldern der Feldbreite aufweist. In den vergangenen Diskussionen zu Bebauungsplänen in Emmen wurden von allen politischen Seiten eine hohe städtebauliche Qualität gefordert. Die Vorschriften des Bebauungsplanes Feldbreite fordern in den verbleibenden Baubereichen keine solche Verfahren. Das Bauprojekt auf dem Baufeld E weist aus Sicht der Grünen Emmen städtebauliche Mängel auf und gliedert sich nicht in die bestehende Struktur des Quartiers ein. Daher soll hier eine Neuplanung angestrebt werden. Mittels einer höheren Ausnützung sollen die Kosten für die Grundeigentümer ausgeglichen werden können.

Planungszone
Mit einer Planungszone nach Art. 81-85 des PBG besteht die Möglichkeit die Entwicklung in bestimmten Gebieten zu beeinflussen, bis die Ortsplanung die notwendigen Grundlagen legt. Daher soll das verbleibende Baufeld C2 mit einer Planungszone belegt werden. Die Ortsplanungsrevision ist zurzeit im Gang und die Grünen Emmen sehen die Planungszone als adäquates Mittel um zu verhindern, dass die Defizite aus den bestehenden Baufeldern auf die verbleibenden Baufelder übertragen werden. Emmen muss die Möglichkeiten ausnutzen, um zu verhindern, dass das Wachstum und die damit verbundene Kosten negative Folgen auf die Emmer Bevölkerung und Finanzen hat.

» Dringliches Postulat: Baustopp in der Feldbreite...