Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2014

Ja zum Schutz unserer Alpen: Nein zur 2. Gotthardröhre, Nein zum Bau des 1. Axentunnels

Archiv: 14. Dezember 2014

Bild zu Mahnfeuer zum Alpenschutz
Bild zu Mahnfeuer zum Alpenschutz Das Referendum gegen die 2. Gotthardröhre kommt wohl zu Stande. An vorderster Front mit dabei waren auch die Zentralschweizer Grünen Kantonalparteien mit den Jungen Grünen, die zusammen an verschiedenen Aktionen dazu beigetragen haben die nötigen über 50'000 Unterschriften mit zu sammeln. Die Grünen Zentralschweiz laden ein zum Mahnfeuer für den Alpenschutz: Am 19. Dezember beim Lido Luzern (Wiese vor Verkehrshaus) ab 18.30 Uhr mit Glühwein, Schlangenbrot, Wort und Musik.

Die Grünen in der Zentralschweiz fordern die Sanierung des Gotthardtunnels ohne 2. Röhre,
dafür begleitet mit einem Bahnverlad. Das ist nicht nur viel billiger, sondern garantiert auch die Einhaltung des Alpenschutzartikels. Denn wenn die beiden Tunnel mal gebaut sind, wird der Ruf sehr laut auch alle vier Spuren zu nutzen. Dies wird nicht nur Mehrverkehr fürs Tessin und den Kanton Uri bedeuten, sondern klar auch für die Kantone Luzern, Nid- und Obwalden sowie Zug und Schwyz, durch welche die wichtigsten Zufahrtsautobahnen, bzw. - strassen zum Gotthard verlaufen. Die zweite Röhre wird auch mehr Schwerverkehr anziehen und uns BewohnerInnen entlang der Nord-Süd-Achse gesundheitlich noch stärker belasten.

Konkurrenz zu Agglomerationsprojekten und zur NEAT
Eine 2. Röhre steht in Konkurrenz zu den Agglomerationsprojekten. Der Bundesrat, bürgerliche Parteien und die Autolobby gehen mit dem Bau einer zweiten Röhre zudem bewusst das Risiko ein, die Wirkung der NEAT zu sabotieren. Die Wirtschaft wird so keinesfalls animiert, vermehrt Güter mit der Bahn zu transportieren. Damit wird auch die Verlagerungspolitik gefährdet.

Kein Axenausbau Gleichzeitig bekämpfen die Grünen den Axenausbau, eine der Zufahrtsachsen zum Gotthard. Der geplante Tunnel wird mehr Transitverkehr, Lärm und zusätzliche Abgase bringen. In einer Initiative wird eine umfassende Sanierung der bestehenden Axen-Nationalstrasse mit dem Bau eines durchgehenden Radweges und mit einem Kurztunnel für die Umfahrung von Sisikon verlangt.