Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2014

Ein lachendes und ein weinendes Auge

Archiv: 1. Dezember 2014

Bild zu Ein lachendes und ein weinendes Auge
Bild zu Ein lachendes und ein weinendes Auge Stellungnahme der Grünen zu den städtischen Abstimmungen vom 30. November 2014.

Verkauf Grundstück Mattenhof
Gegen den Verkauf des Grundstücks Mattenhof haben die Grünen eigens das Referendum ergriffen. Nun hat die städtische Bevölkerung dem Verkauf des Grundstücks Mattenhof zugestimmt. Die Grünen bedauern dieses Resultat. Der Verkauf ist aus verkehrs- und finanzpolitischen Gründen falsch, zudem vergibt sich die Stadt bei einem Verkauf Einflussmöglichkeiten in diesem wichtigen Entwicklungsgebiet der Stadtregion Luzern. "Offenbar ist es uns nicht gelungen, unsere Vorbehalte gegen diesen Verkauf überzeugend genug zu kommunizieren", sagt Korintha Bärtsch , Fraktionschefin Grüne/Junge Grüne.

Innere Verdichtung ist richtig
Den Grünen wurde vorgeworfen, das Areal Mattenhof I nicht überbauen zu wollen. Das stimmt nicht, die Grünen haben sich nie gegen die Entwicklung gestellt, sie wollten nur andere Rahmenbedingungen. Die Grünen setzen sich schon lange für innere Verdichtung ein. Das Gebiet in Luzern Süd hat ein hohes Potential für eine nachhaltige Entwicklung, insbesondere auch weil es sehr gut mit der S-Bahn und der Langsamverkehrsachse erschlossen ist. Die Grünen werden die Entwicklungen in Luzern Süd weiterhin kritisch verfolgen: Einerseits die Verkehrsentwicklung generell und im Speziellen auch der durch das Mobimo-Projekt erzeugte Verkehr, andererseits aber auch der weitere Umgang mit dem zweiten städtischen Grundstück "Mattenhof II". Für die Grünen ist klar, dass das Grundstück nicht verkauft werden darf, sondern im Baurecht abgegeben werden muss.

Investitionsbeitrag Gütschbahn Vor sechs Jahren hat der Grosse Stadtrat ein Postulat der Grünen/Jungen Grünen -Fraktion überwiesen, welches den Stadtrat auffordert, sich für den Erhalt und die Inbetriebnahme der Gütschbahn einzusetzen. Die städtische Bevölkerung hat nun dem Investitionsbeitrag zugestimmt. Dass die Gütschbahn nun wieder fahren wird, freut Korintha Bärtsch: "Die Gütschbahn ist eine attraktive öV-Erschliessung des Naherholungsgebiet Gütschwald und der Wohnsiedlung Gütschhöhe."