Grüne Vorstösse in Agglomeration und Gemeinden - Archiv 2014

Dringliche Interpellation bezüglich weiteres Vorgehen in Bezug auf den Ökihof

Archiv: 16. Juni 2014

Hannes Koch möchte namens der L20-Fraktion sowie Jörg Gilg (FDP) und Jürg Luthiger (CVP) vom Gemeinderat in einer dringlichen Interpellation wissen, ob die Gemeinde das weitere Vorgehen bezüglich Ökihof und dessen Problemstellungen bereits geplant und diesbezüglich Kontakt mit der Gemeinde Kriens aufgenommen hat.

Der Ökihof ist ein fester und beliebter Bestandteil der individuellen, reinigenden und altlastenreduzierenden Haushaltsorganisation der Horwer Bürgerinnen und Bürger. Er wird intensiv genutzt, was bekannterweise auch zu Problemen und Herausforderungen führt.

Eines der Probleme ist die Zufahrt zum Ökihof. Bereits im Jahre 2005 hatte Hans-Ruedi Jung in einem Postulat die Zufahrtsproblematik beschrieben: "Diese Beliebtheit hat jedoch zur Folge, dass sich namentlich an Samstagen die Autos auf dem Steinibachweg, notabene eine Privatstrasse mit beschränkten Fuss- und Fahrwegrechten für Dritte, bis zurück zur Technikumstrasse stauen. Nicht selten wird dadurch den Anwohnern des Steinibachweges die einzige Zufahrt zu ihren Liegenschaften versperrt. (Hans-Ruedi Jung Postulat 560/2005)". Siehe dazu auch das Bild auf der Rückseite dieser Interpellation.

Ein weiteres Problem ist der Zustand des Gebäudes des Ökihofes. Unlängst haben sich Deckenplatten gelöst, welche den Mitarbeitenden gefährlich hätten werden können.

Der Ökihof wird von den Gemeinden Horw und Kriens gestellt und von der REAL betrieben. Die Herausforderung besteht darin, eine optimale Lösung für die beiden Gemeinden zu finden. Welche Lösungen möglich sind, wurden mit einer Machbarkeitsstudie untersucht.

Nun die Fragen an den Gemeinderat:
  1. Wo steht der Gemeinderat in der Planung mit der Gemeinde Kriens?
  2. Welches sind die Resultate aus der Machbarkeitsstudie?
  3. Was wird von der Gemeinde Horw angestrebt, um die Sicherheit der Mitarbeitenden und Kunden zu sichern?
  4. Was wird von der Gemeinde Horw unternommen, um das Verkehrsaufkommen besser zu regeln und somit die Situation für die Anwohner zu verbessern?
  5. Wie kann garantiert werden, dass der Ort des Ökihofes auch in Zukunft für Horwer/-innen attraktiv bleibt?
  6. Wann kann mit einer abgeschlossenen Planung und somit mit einem Beginn der Umsetzung des optimierten Ökihofes gerechnet werden?