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Postulat für die Begrenzung der Pauschalen für Berufskosten

Archiv: 26. Mai 2014

Christina Reusser bittet den Regierungsrat namens der Grünen-Fraktion in einem Postulat vom 26. Mai 2014, die Pauschale für die übrigen Berufskosten auf max. 3`000.- zur prüfen.

Der Kanton Luzern hat eindeutig ein Einnahmenproblem. Die drastischen Sparmassnahmen, welche im Projekt zur Überprüfung von Leistungen und Strukturen II aufgegleist werden, zeugen davon. Nebst den Sparmassnahmen braucht es auch auf der Einnahmenseite einen Ausgleich. Die Grünen wollen eine nochmalige Steuererhöhung für die Allgemeinheit verhindern. Um die Schuldenbremse einzuhalten, schlägt die grüne Fraktion Anpassungen bei den Steuereinnahmen vor.

Im Steuergesetz § 33 Absatz 2 wird festgehalten, dass das Finanzdepartement Pauschalen für die Berufskosten festlegt. Für die übrigen Berufskosten kann eine Pauschale abgezogen werden. Etwa für Berufskleider, Werkzeuge zur Ausübung des Berufs - bei kaufmännischen Angestellten beispielsweise für EDV Hardware und Software - sowie Fachliteratur, ein privates Arbeitszimmer oder Beiträge an Berufsverbände. Die Pauschale für übrige Berufskosten beträgt bisher drei Prozent des Nettolohns, mindestens jedoch CHF 2 000, höchstens CHF 4 000.- Um den maximalem Abzug von 4`000.- geltenden machen zu könne muss das Nettojahreseinkommen mindestens CHF 133`333.- betragen.

Auf Grund der knappen Finanziellen Mittels des Kantons Luzern, stellt ich sie Frage wem die Abzüge für die übrigen Berufsauslagen zugutekommen soll. Wir bitten den Regierungsrat die Begrenzung der Pauschale von heute CHF 4`000.- auf neu CHF 3`000.- zu prüfen und aufzuzeigen wer von dieser von dieser Massnahmen betroffen wäre und in welchen Höhe der Kanton Luzern Mehreinnahmen generieren würde.