Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2014

Junge Grüne: Keine Diskriminierung in öffentlichen Verwaltungen

Archiv: 25. Februar 2014

Gemeindeübergreifend engagieren sich die Jungen Grünen für die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Frauen und Männern in öffentlichen Verwaltungen. So wurden in den Gemeinden Luzern, Kriens, Emmen gleichzeitig Vorstösse zum Thema eingereicht. Die Jungen Grünen kämpfen in den drei grössten Luzerner Gemeinden zusammen für eine faire Lohn-, Einstellungs- und Beförderungspolitik der öffentlichen Verwaltungen.

Die eingereichten Vorstösse haben zum Ziel, die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in den Gemeindeverwaltungen von Luzern, Emmen und Kriens zu eruieren und zu erklären. Seit 1981 ist im Art. 8 in der Schweizer Bundesverfassung verankert, dass Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn erhalten müssen. Auch dreissig Jahre danach liegen weiterhin erhebliche Unterschiede zwischen den Löhnen von Frauen und Männern vor.

Zudem sind Frauen untervertreten in Führungspositionen der Privatwirtschaft und in den öffentlichen Verwaltungen. Dies ist auf verkrustete Strukturen und systembedingte Faktoren zurückzuführen. Gerade öffentliche Verwaltungen nehmen diesbezüglich eine wichtige Vorbildfunktion ein. Deshalb ist es entscheidend, dass öffentliche Verwaltungen eine geschlechterbewusste Beförderungs- und Einstellungspolitik betreiben. Weiter werden Zahlen zum Frauenanteil in den verschiedenen Kaderstufen der öffentlichen Verwaltung erwartet.

Wenn nötig: Geschlechterquote
Auf Basis der Ergebnisse werden die Jungen Grünen weitere politische Massnahmen und Instrumente planen. Vorstellbar sind Geschlechterquoten in Führungspositionen der Verwaltung. Geschlechterquoten sind ein modernes und sinnvolles Mittel, um Diskriminierungen zu verringern und faire Arbeitsmarktbedingungen zu gewährleisten.