Grüne Vorstösse in Agglomeration und Gemeinden - Archiv 2014

Postulat für den Einbezug von Interessensgruppen bei grösseren Investitionen

Archiv: 14. Februar 2014

Fabian Takacs fordert den Krienser Gemeinderat namens der Grünen-/Jungen-Grünen-Fraktion in einem Postulat vom 14. Februar 2014 auf, bei Investitionen auf Gemeindeland, die dem Einwohnerrat als B&A vorgelegt werden, in der Regel eine gemeinderätliche Kommission bestehend aus Nutzergruppen und Quartier vereinen einzuberufen. Diese Kommission soll die jeweiligen Investitionen neben der einwohnerrätlichen Baukommission begleiten.

Begründung:
Die Praxis zeigt es: Wenn Projekte einen breiten Konsens und eine aktive Teilnahme verschiedener Interessensgruppen vorweisen, haben sie langfristig mehr Erfolg und lassen sich besser durchführen. Im Zuge der Schulhaussanierung Kirchbühl 1 & 2 wird ersichtlich, dass das Anhören der Wünsche, Sorgen und Ängste verschiedener Interessensgruppen durch den Gemeinderat sinnvoll erscheint. Ziel sollte es sein, dass bei grösseren Investitionen in der Gemeinde Kriens bei Bedarf Interessensgruppen pro aktiv in den Prozess einbezogen werden. Andere Bauprojekte dieser Grösse wurden in der Vergangenheit über längere Zeit von einer gemeinderätlichen Kommission begleitet (z.B. Parkbad).

Dies hat sich sehr bewährt und fördert die Akzeptanz der Benutzergruppen und weiterer Betroffener erheblich und baut mögliche Widerstände ab.