Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2012

Kantonales Komitee "JA zum Buch" setzt sich für regulierte Buchpreise ein

Archiv: 3. Februar 2012

Im Kanton Luzern hat sich ein starkes und breit verankertes Komitee für die Wiedereinführung der Buchpreisregulierung gebildet. Die kulturpolitische Vorlage kann im Kanton Luzern auf eine breite Unterstützung zählen: So haben sich Persönlichkeiten aus Politik und Kultur sowie verschiedene Organisationen - unter anderem die Grünen - dem Komitee angeschlossen.

Das Luzerner Komitee «JA zum Buch» wird von einem vierköpfigen Co-Präsidium geleitet. Die ganze Kette der Buchbranche ist vertreten ‐ vom Autor Beat Portmann (Emmenbrücke) über den Verleger Peter Schulz (Pro Libro Verlag, Luzern) bis zum Buchhandel mit Edith Budmiger-Vonesch (Gründerin und Inhaberin der Buchhandlung Untertor, Sursee). Schliesslich ist mit Armin Meienberg (Ebikon), Präsident der IG Kultur Luzern, auch der Dachverband der kulturellen Organisationen in Stadt und Kanton Luzern mit von der Partie.

Komitee breit abgestützt in Politik sowie Kultur und prominent besetzt
Bei der Wiedereinführung der Buchpreisbindung geht es um eine kulturpolitische Vorlage, die im Kanton Luzern auf eine breite Unterstützung zählen kann. So haben sich Persönlichkeiten aus Politik und Kultur dem Komitee angeschlossen. Von politischer Seite zu erwähnen sind unter anderem Helen Leumann (ehemalige Ständerätin FDP), Anton Schwingruber (ehemaliger Regierungsrat CVP), Paul Huber (ehemaliger Regierungsrat SP), Louis Schelbert (Nationalrat Grüne), Urs W. Studer (Stadtpräsident und Bildungsdirektor, Luzern), Ruedi Meier (Sozialdirektor, Luzern), Manuela Jost (Kantonsrätin und Grossstadträtin, GLP) und Kurt Inderbitzin (Präsident BDP Kanton Luzern).

Genauso breit vertreten ist die Kultur mit Fotograf Emanuel Ammon, Autor Pablo Haller, Regisseur Volker Hesse, Schriftsteller Erwin Koch und Kabarettist Emil Steinberger, um nur einige zu nennen. Autor und Co-Präsident Beat Portmann sagt im Hinblick auf die Abstimmung vom 11. März 2012: «Bücher sind keine Turnschuhe. Die Preisbindung schafft gute Rahmenbedingungen für das Kulturgut Buch.» Bis zum 31. Januar 2012 sind bereits 150 Mitglieder dem Komitee beigetreten, und es stossen laufend neue hinzu.

Komitee setzt ein Zeichen für das Kulturgut Buch
Mit diversen Aktivitäten wirbt das Komitee für regulierte Buchpreise. Am 25. Februar sowie am 3. März sind Standaktionen geplant. Im Weiteren werden Namensinserate sowie Testimonials geschaltet und Buchzeichen verteilt. Das kantonale Komitee «JA zum Buch» ist davon überzeugt, dass am 11. März 2012 eine Mehrheit sowohl der Luzerner als auch der Schweizer Bevölkerung ein Ja in die Urne legen wird.