Grüne Vorstösse im Stadtparlament Luzern - Archiv 2011

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Dringliches Postulat für ein menschenwürdiges Asylzentrum

Archiv: 12. Dezember 2011

Stefanie Wyss namens der Grünen-/Jungen-Grünen-Fraktion und Marcel Budmiger namens der SP-/JUSO-Fraktion bitten den Stadtrat in einem dringlichen Postulat vom 12. Dezember 2011, zu prüfen, wie viele Plätze für Asylsuchende in der Stadt Luzern zusätzlich zur Verfügung gestellt werden können. Ausserdem sollen die Unterkünfte menschenwürdig sein und für Bewohner der Stadt eine Hotline eingerichtet werden.

Am Dienstag, 6. Dezember 2011, berichtete "Schweiz aktuell" auf SF1 darüber, dass in der Stadt Luzern ein Asylzentrum eingerichtet werden soll. Dieser Vorschlag ist begrüssenswert. Es ist wichtig, dass auch die Stadt Luzern ihren Beitrag für Menschen in Not leistet und bereit ist, diese aufzunehmen. Die Stadt zeigt damit auch ihre solidarische Haltung gegenüber Bund und Kanton, um möglichst rasch eine Lösung für die die Unterbringung der Asylsuchenden zu finden.

Allerdings sind die im Beitrag angesprochenen Zivilschutzanlagen nur ungenügend bewohnbar. Die Fraktion der Jungen Grünen und Grünen und die SP/JUSO-Fraktion verlangen, dass für Asylsuchende Unterkünfte mit Aufenthaltsräumen bereit gestellt werden, die mit Tageslicht ausgestattet sind. Schliesslich müssen die Menschen teilweise über Monate dort leben.

  • Wir bitten den Stadtrat zu prüfen, wie viele Plätze für Asylsuchende in der Stadt Luzern zusätzlich zur Verfügung gestellt werden können. Dabei ist auch die Wiederinbetriebnahme der der ehemaligen Asylzentren an der Neustadtstrasse und im Ritahaus zu prüfen.
  • Der Stadtrat soll Unterkünfte suchen und dem Kanton anbieten, die menschenwürdig sind, das heisst, dass sie mit Tageslicht ausgestattet sind und genügend Raum pro Person bieten, damit sie auch für einen längeren Aufenthalt geeignet sind.
  • Die Diskussionen der letzten Monate um geplante Asylzentren, die auch in den Medien stattgefunden haben, haben gezeigt, dass die Ängste der Bevölkerung ernst genommen werden müssen. Daher bitten wir den Stadtrat, dass er beim Kanton flankierende Massnahmen wie zum Beispiel eine Hotline einfordert, damit Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner schnell und unbürokratisch Auskünfte erhalten.