Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2008

Zeitgemäss und ökologisch

Archiv: 24. Januar 2008

Die Messe Luzern soll ausgebaut, ihre Energieeffizienz und ihr Schallschutz verbessert werden.

von Katharina Hubacher, Grossstadträtin Grüne, Luzern

Die Zusammenarbeit von Stadt, LUMAG und Messe AG hat auf der Allmend Tradition: Die Festhalle gehört der Stadt Luzern, die LUGA und die LUMAG-Halle sind im Besitz der LUMAG, die seit dem letzten Sommer eine Aktiengesellschaft ist. Mit einer Beteiligung von 34 % hält die Stadt Luzern an der LUMAG eine Sperrminorität. Die Hallen selbst werden von der Messe AG betrieben.

Die Festhalle und die beiden anderen Hallen entsprechen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen: Der Betrieb verbraucht zu viel Energie, und die Lage in der Nähe von Wohnquartieren erfordert einen besseren Schallschutz. Es geht also beim Ausbau der Messe nicht nur um quantitative, sondern vor allem auch um qualitative Verbesserungen.

Resultat eines Ideenwettbewerbs
Wegen der Tieferlegung der Zentralbahn muss die Festhalle zwingend rückgebaut werden. Deshalb musste die LUMAG ihre Pläne zur allmählichen Renovation der Messehallen ändern. Die Messe musste als Ganzes geplant werden. Das war der Inhalt des Ideenwettbewerbs, der von der LUMAG im Frühjahr 2007 ausgeschrieben wurde und dessen Resultat heute vorliegt.

Wir Grünen sagen Ja zum vorliegenden Projekt, weil die Messe damit eine zeitgemässe und ökologische Infrastruktur bekommt. Der Einfluss der Stadt bleibt erhalten, auch wenn sie die Festhalle an die LUMAG abgibt. Bei wichtigen Geschäften kann sie mit der Sperrminorität ihre Interessen wahren. Wir setzen uns dafür ein, dass nicht-kommerzielle Luzerner Vereine die Hallen wie bisher zu günstigen Tarifen mieten können. Wir werden uns im Weiteren dafür einsetzen, dass nach der Tieferlegung der Zentralbahn strenge Vorgaben bezüglich Modalsplit und Parkordnung erlassen werden. Der Ausbau der Messe darf keinen Mehrverkehr auf der Allmend zur Folge haben.

Abstimmungsparole
Messeplatz Luzern: JA