Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2007

Klimapolitik auch im Ständerat!

Archiv: 22. Juni 2007

Die Grünen Luzern treten zu den Ständeratswahlen an. Das Stöckli braucht dringend eine Auffrischung, damit die Klimafrage das nötige Gewicht erhält. Der Vorstand schlägt zur Nomination Heidi Rebsamen vor.

Medienmitteilung Grüne Luzern

In den nächsten Jahren muss es schnell vorwärts gehen: Wollen wir eine Klimaerwärmung mit zerstörerischen Ausmassen verhindern, so muss sich auch der Ständerat eine bessere Energie- und Umweltpolitik machen. Die kleine Kammer war bisher diesem Thema ausgewichen und kämpfte aus Eigeninteressen oder falsch verstandenem Kantönligeist heraus gegen weitere, entscheidende Schritte in der Klimapolitik.

Linke und fortschrittliche Luzernerinnen und Luzerner sollen die Möglichkeit haben, Personen in den Ständerat zu wählen, die ökologisch wie sozial eine zukunftsgerichtete Politik betreiben. Die Resultate bei den Grossrats- und Regierungsratswahlen sind für die Grünen Luzern ein Auftrag, auch für die Ständeratswahlen anzutreten.

Der Vorstand schlägt der Mitgliederversammlung vom nächsten Mittwoch Heidi Rebsamen als Ständeratskandidatin vor. Die 46-jährige Soziologin arbeitet als Gleichstellungsbeauftragte der Berner Fachhochschule und kann auf grosse politische Erfahrung zurückgreifen: Seit 2000 ist sie Mitglied des schweizerischen Parteivorstandes, seit 2003 Schweizer Delegierte bei den European Green Party. Weiter ist die grüne Frau der ersten Stunde seit längerer Zeit Mitglied im kantonalen Vorstand und war in den 1986 bis 1990 Einwohnerrätin in Kriens, im April wurde sie in den Luzerner Grossen Rat gewählt.

Heidi Rebsamen möchte insbesondere die Bildung und Forschung sowie die Technologiepolitik zum Wahlthema machen. Sie ist überzeugt, dass die Schweiz ihre starke soziale wie wirtschaftliche Stellung nur behalten kann, wenn sie stärker in die Hochschulen und in die Forschung investiert und eine zukunftsgewandte Technologiepolitik verfolgt. Eine zukunftsgewandte Technologiepolitik nimmt die Herausforderungen des Wandels von der Industrie- zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft und des Klimawandels ernst und macht die Förderung von Effizienztechnologie zu einem zentralen Ziel.