Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2007

Stimmfreigabe für die Langensandbrücke

Archiv: 19. Februar 2007

Medienmitteilung Vorstand Grüne Stadt Luzern

Kredit für die neue Langensandbrücke: Stimmfreigabe
Ihm Rahmen der Parolenfassung hat sich der städtische Vorstand der Grünen Luzern eingehend mit der Kreditvorlage für den Neubau der Langensandbrücke beschäftigt. Für die Grünen ist grundsätzlich klar, dass die heutige Brücke dringend ersetzt werden muss. Ausdrücklich zu begrüssen sind zudem die Busspur in Richtung Bundesplatz sowie der Fuss- und Radweg entlang des Bahnareals von der Neustadtstrasse zur Zentralstrasse.

Nicht einverstanden sind wir aber insbesondere mit der zweiten stadtauswärts führenden Fahrspur für den Individualverkehr. Sie ist nicht nur unnötig, sondern präjudiziert auch den Südzubringer. Dieser wird von den Grünen vehement abgelehnt, da er Mehrverkehr in die Stadt bringen wird. Unbefriedigend ist ferner die im Projekt vorgesehene Situation für Radfahrende auf der Seite Bundesplatz mit einem unattraktiven Einfädelungssystem für die Radstreifen auf der Brücke. Weiter bestehen Fragezeichen bei der Übersichtlichkeit und Sicherheit der Fusswege.

Trotz der dringenden Notwendigkeit eines Brückenneubaus und eines ästhetisch ansprechenden und einige Verbesserungen bringenden Projekts bestehen also wichtige Punkte, denen die Grünen nicht zustimmen können. Aus diesem Grund hat sich der Vorstand einstimmig für die Parole "Stimmfreigabe" ausgesprochen.

Versuchsbetrieb Fixerraum und Baurecht Verkehrshaus: Ja-Parole
Unbestritten war die Ja-Parole zur Fixerraum-Vorlage. Es ist wichtig, dass auch Menschen am Rande der Gesellschaft in der Stadt Luzern ihren Platz haben. Ein Fixerraum ist ein wichtiger Bestandteil der Überlebenshilfe für Schwerstabhängige und trägt dazu bei, den Gesundheitszustand der Betroffenen zu verbessern und die Bildung einer offenen Drogenszene zu verhindern. Damit der Fixerraum von den Süchtigen auch aufgesucht wird, muss er sich in Reichweite des Stadtzentrums befinden. Die Grünen erachten den Standort Geissmättli daher als geeignet.

Ebenfalls einstimmig beschloss der städtische Vorstand ferner die Ja-Parole zur Verlängerung des Baurechtsvertrags mit dem Verkehrshaus.