Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2005

Kein Genfood, dafür Ausschlafen am Sonntag!

Archiv: 8. November 2005

Die Jungen Grünen Luzern (jgrüne) haben einstimmig und ohne Enthaltungen ihre Parolen zu den Eidgenössischen Vorlagen vom 27. November 05 gefasst: JA zur Gentechfrei-Initiative und NEIN zur Änderung des Arbeitsgesetzes.

Medienmitteilung Junge Grüne Luzern

Die jgünen wollen prinzipiell keinen Genfood auf den Tellern. Sie ziehen jetzt und in Zukunft einen knackigen Seetaler Apfel einem Tomapfel aus dem Syngenta-Labor vor.

Arbeitsplätze nicht in Gefahr
Zum jetztigen Zeitpunkt sind die Auswirkungen von Freisetzungsversuchen gentechnisch veränderter Pflanzen ohnehin noch viel zu wenig bekannt. Solche Versuche wären also ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Die jgrünen wollen der Forschung weitere fünf Jahre Zeit geben, um diese Risiken zu klären. Denn auch bei einem JA zur Gentechfrei-Initiative ist Forschung weiterhin möglich. Entgegen der Aussagen der Chemie- und Foodmultis sind also weder der Forschungsstandort Schweiz noch unsere Arbeitsplätze in Gefahr.

Zur Probe die Bahnhöfe, dann die Bahnhofstrasse und bald die ganze Stadt
Am Sonntag soll ein möglichst grosser Teil der Schweizer Jugend ausschlafen können. Die jgrünen wehren sich gegen eine Aufweichung des Sonntags als arbeits- und konsumfreiem Tag. Sie glauben, dass die nun anstehende Vorlage bloss ein erster Schritt einer eigentlichen Salamitaktik darstellt, die auf Einführung des 7-Tage-Konsums abzielt. Den jgrünen liegen aber auch Kultur, Natur und Freundschaften am Herzen. Dafür soll uns der Sonntag erhalten bleiben.

Die Bahnhofmigros bleibt
Für den Bahnhof Luzern ändert sich ohnehin nichts: Läden, welche Güter des täglichen Bedarfs verkaufen, können weiterhin auch am Sonntag öffnen. Ein Sandwich, eine Flasche Tomatensauce oder eine Zeitung kann man weiterhin sonntags kaufen. Einfach keine Autos, Kühlschränke und Bücherregale.