Grüne Vorstösse in Agglomeration und Gemeinden - Archiv 2003

Begegnungszone Rankried

Archiv: 12. Oktober 2003

Postulat von Karin Probst

Der gemeindeeigene Spielplatz Rankried liegt an einer ebensolchen, schwach befahrenen Strasse mitten in einem Wohnquartier. Der idyllische Platz wird von Kleinkindern ebenso geschätzt wie von Jugendlichen und Erwachsenen und entsprechend rege frequentiert. Die zuführende Strasse ist eine ebene Sackgasse, die von den Kindern, wie das bei verkehrsarmen Strassen möglich ist, als erweiterter Spielraum in verschiedener Weise genutzt wird.

Leider kam es schon des öftern zu Beinahe-Unfällen, weil motorisierte VerkehrsteilnehmerInnen bei der Wahl ihres Tempos und/oder Fahrverhaltens diesem Umstand nicht Rechnung getragen hatten. Hinzu kommt, dass das Trottoir von Spielplatzbesuchern und - besucherinnen oder Benützern der Pavillons immer wieder als Parkplatz genutzt wird, was sowohl die Sicht der Kinder, als auch jene auf sie, massiv beeinträchtigt und dadurch der Verkehrssicherheit weiter abträglich ist.

Mit einer signalisierten Begegnungszone könnte den herrschenden Verhältnissen Rechnung getragen und den spielenden Kindern ein grösseres Mass an Sicherheit geboten werden. In Begegnungszonen wird, bei maximal Tempo 20, das Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden auf der gesamten Verkehrsfläche ermöglicht.

Wir ersuchen den Gemeinderat, die Machbarkeit dieser Begegnungszone zu prüfen und sich für deren Umsetzung stark zu machen.