Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2002

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Das GB nominiert Louis Schelbert an der Nominationsversammlung vom 3. Dezember

Archiv: 4. Dezember 2002

Das Grüne Bündnis steigt mit Louis Schelbert in die Regierungsratswahlen. Nachdem der Regierungsrat von 7 auf 5 Mitglieder verkleinert wird und Paul Huber, SP, bei den nächsten Wahlen nicht mehr antritt, werden die Karten neu gemischt und verteilt. Die Regierung wird nach wie vor im Majorz gewählt. Das Grüne Bündnis beteiligt sich an der Majorzwahl, in der nicht in erster Linie Parteien, sondern Persönlichkeiten und politische Ideen gefragt sind und erhebt Anspruch auf einen Sitz in der Regierung.

Medienmitteilung des GB

Schelbert ist ein politischer Allrounder mit langjähriger Erfahrung und hoher Sachkompetenz. Führungserfahrung holte er sich im Vorstand des Luzerner Gewerkschaftsbundes und des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, als Fraktionschef der GB-Grossratsfraktion und als Co-Präsident der Plattform Holz. Seine Fähigkeit und Bereitschaft zuzuhören, seine Teamfähigkeit, Kompromissbereitschaft und sein fairer Diskussionsstil sind wichtige Eigenschaften, die ihn für das Amt eines Regierungsrates auszeichnen.

In einer Zeit grosser Verunsicherung hat Schelbert klare Vorstellungen eines lebenswerten Kantons Luzern. Er steht ein für soziale Gerechtigkeit und fordert soziale Sicherheit für alle. Schelbert sagt: "Soziale Verhältnisse sind die beste Antwort auf die Frage nach Krieg und Frieden, ein sozialer Ausgleich ist die Voraussetzung für den sozialen Frieden." Zusammen mit den Grünen und als Gewerkschafter steht er ein für das Tessiner Modell bei den Familienzulagen, für höhere Kinderzulagen gemäss eidgenössischer Volksinitiative des CNG. Für einen fairen Vollzug der Krankenkassenprämienverbilligung. Für einen sozialen Verlauf der Progressionskurve bei den Steuern, für den Ausgleich der Teuerung auf Löhnen und Renten. Für ein faires und einheitliches Einbürgerungsverfahren und die Möglichkeit zur Überprüfung von Einbürgerungsentscheiden. In der Finanzpolitik legt er das Hauptgewicht zur Zeit auf den Schuldenabbau. Voraussetzung sei allerdings, dass die Wirtschaft sich wieder erhole. Sparpotenzial sieht er in den Bereichen Strassenbau, Militär und Zivilschutz.

Ökologische Katastrophen wie der Untergang des Öltankers mit dem sinnigen Namen "Prestige", die immer häufigeren Unwetter mit verheerenden Verwüstungen, Hangrutschen, Überschwemmungen oder Sturzbächen mit unermesslichen Schäden zeigen deutlich, dass der Raubbau an der Natur alarmierend ist. Schelbert fordert: "Mehr Sicherheit ist nur mit Veränderung zu haben. Luft, Wasser und Boden verlangen einen viel sorgfältigeren Umgang, Rohstoffe und Energie dürfen nicht länger verschleudert werden, als seien die Vorkommen unendlich. Das bedingt ein engagiertes Einstehen für die Natur ‐ auch im Interesse von uns Menschen."

Mit seiner Politik will Schelbert einen Beitrag leisten, um die herrschende Verunsicherung der Bevölkerung zu lösen. Das Grüne Bündnis will mit Louis Schelbert seinen Vorstellungen eines menschenfreundlichen Kantons Luzern, in dem die Güter gerecht verteilt und die Lebensgrundlagen für die Zukunft geschützt werden, in der Regierung ein Gesicht und eine Stimme geben.

Wahlempfehlung Louis Schelbert, von Gaby Müller
Rede von Louis Schelbert an der Nominationsversammlung des GB