Grüne Politik in Stadt und Kanton Luzern: Blog, Medienmitteilungen, Stellungnahmen, Personen, Vorstösse, Unterschriftensammlungen, Aktionen... Machen Sie mit!
Ich bin bei den Grünen...
«...weil ich für qualitatives statt quantitatives Wachstum bin, denn mehr Güter steigern unsere Lebensqualität nicht weiter. Wichtig sind gute Beziehungen, eine gesunde Jugend, Zeit für sich selbst und ein Leben mit der Natur.»
» Hatto Schmidlin, Buttisholz
Heute durfte ein Architekt seine Idee zum Standort einer neuen Zentral- und Hochschulbibliothek in der Zeitung präsentierten. Nach diesem Vorschlag des Kasernenplatzes werden sicher weitere folgen. Wollte der Kanton einen Neubau, müsste man sicher den Standort neu überlegen.
Nur, die Diskussion um einen neuen Standort löst den eigentlichen Konflikt gar nicht. Was am bisherigen Standort an Baukubatur möglich sein soll, muss so oder so beantwortet werden. Denn ein Neubau an einem anderen Ort ohne am alten Ort ebenfalls einen Neubau realisieren zu können, wäre die teuerste aller Varianten.
Zu hoffen ist nur, dass die Luzerner Zeitung jetzt nicht jeden Vorschlag, den jemand ausheckt, so gross bringen wird. Ähnliches haben wir bereits mit den vielen Bahnhofsideen erlebt. Denn wir brauchen jetzt eine Konzentration auf eine schnelle Realisierung des Umbaus.
Der Krienser Gemeinderat nimmt die Anliegen der Jungen und Velofahrenden nicht ernst. Er will die Initiative für eine sichere Veloverbindung Kriens-Luzern dem Volk bis auf weiteres nicht vorlegen und die Initiative für mehr als zweieinhalb Jahre ruhen lassen. Erst nachher soll über sie entschieden werden.
Städtische Wahlen sind vor allem eines: Sehr viel Papier. In einem Couvert kommt ein ganzer Stapel Werbung mit hübschen Gesichtern und kurzen Aussagen. In einem anderen Couvert kommen dann die vielen Listen und dank der SVP diesmal als Zugabe noch … Weiterlesen →
Am Samstag, 21. April 2012, werden die Grünen zeigen, dass Politik auch lustvoll und kreativ sein kann. Von 11.00 bis 11.30 Uhr findet auf dem Theaterplatz eine Performance mit den Grünen und dem Stadtratskandidat Adrian Borgula statt. Die Grünen werden sich zu mehreren Chören formieren und so ihre Positionen der Bevölkerung auf eine ungewohnte Art und Weise präsentieren.
«Luzern braucht rot, aber anders.» Soll das Werbung gegen die SP sein und für die Möchte-gern-Nummer 1. Der Schuss könnte hintenraus gehen. Und zur Wahlwerbung im Tram und auf Plakaten: Selten so was einfallsloses gesehen. Wollt ihr eigentlich Touristen anlocken oder in den Stadtrat gewählt werden? Weiterlesen →
«Luzern braucht rot, aber anders.» Soll das Werbung gegen die SP sein und für die Möchte-gern-Nummer 1. Der Schuss könnte hintenraus gehen. Und zur Wahlwerbung im Tram und auf Plakaten: Selten so was einfallsloses gesehen. Wollt ihr eigentlich Touristen anlocken oder in den Stadtrat gewählt werden? Weiterlesen →
«Luzern braucht rot, aber anders.» Soll das Werbung gegen die SP sein und für die Möchte-gern-Nummer 1, den Stefan fast gleichen Namens? Warum findet man im Internet nichts dazu? Der Schuss könnte leicht hintenraus gehen. Zur Vermittlung sag ich jetzt mal ins Blaue hinaus: Mehr Grün würde Luzern sicher nicht schaden!
An der Anzahl Inserate im Käseblatt und an der Anzahl Reklamefilmchen im Bus und am Bahnhof sieht man übrigens, wer ungefähr wieviel Geld in seinen Wahlkampf steckt. Natürlich darf man im Land des Bankgeheimnisses einmal mehr nur raten, woher es kommt. An den Filmchen zeigt sich aber auch, wie einfallslos die meisten dieser Köpfe sind, die da regieren oder wenigstens legiferieren wollen: Wasserturm und schöne Wellen, hach ist unser Luzern so schön… Mensch, ihr wollt doch Wahlkampf machen und nicht Touristenreklame!?! Wie wäre es mal mit ein paar klaren politischen Aussagen?
Leserbrief von Luzius Hafen, Alt-Einwohnerrat, Emmen
Eine Zukunftswerkstatt für die Gemeinde Emmen vor rund zwei Wochen hat das einigermassen frustrierende Resultat ergeben, dass die Visionen für die Gemeinde die gleichen sind wie vor zwanzig Jahren, dass es in dieser langen Zeit aber nicht gelungen ist, auch nur einen kleinen Teil davon umzusetzen. Emmen hat unbestritten ein riesiges Potenzial, aber nicht die Potenz, es tatsächlich auch umzusetzen. Mit der Ablehnung der Fusionsverhandlungen mit der Stadt Luzern ist eine Möglichkeit vertan worden, aus dieser Situation herauszukommen. Mit der alten bürgerlich-konservativen Dominanz – Stichwort „stolz und treu“ – ist Emmen nicht vom Fleck gekommen. Nun sind neue Köpfe und Mehrheiten gefragt. Andreas Kappeler ist dafür der geeignete Kandidat. In Emmen aufgewachsen aber mit einem Horizont über die Gemeindegrenzen hinaus. Er hat klare Vorstellungen und Ziele, ist hartnäckig aber konziliant und kompromissfähig in der Umsetzung. Er hat in allen massgebenden Kommissionen der Gemeinde substanziell mitgearbeitet und ist über die Parteigrenzen hinaus anerkannt und akzeptiert. Andreas Kappeler ist noch jung und wird eine neue Dynamik in den Gemeinderat bringen. Wählen Sie also Andreas Kappeler in den Gemeinderat und als Gemeindepräsidenten.
Mit dem heute in der Zeitung vorgestellten Projekt Agglomobil due soll der öV einen neuen Schub erhalten. Das Projekt zeigt auf, wie auf dem heutigen Netz Verbesserungen erzielt werden können, die intelligent die S-Bahn ausnützen und gute Verknüpfungen schaffen. Mir gefällt natürlich, dass auch Kriens profitieren könnte, dass vor allem die Verknüpfung Kriens-Horw direkter wird, dass im Bereich Schlund Linien neu gelegt werden. Genauer anschauen muss man noch den neuen 3er. Er bringt die gewünschte Tangentiallinie nach Emmenbrücke. Bisher war diese Verbindung aber eher als Schnelllinie angedacht.
Zwei Punkte allerdings werden noch zu reden geben:
- Die Umsteigeknoten: An vielen Orten ist es selbstverständlich sinnvoll, vom Bus auf eine S-Bahn umzusteigen. Das geht schneller und bringt höhere Kapazitäten. Nur: Das Beispiel Buchrain zeigt, dass das Umsteigen schlank gestaltet werden muss, damit die Passagiere profitieren können. Wenn die Anschlüsse nicht perfekt klappen, haben die Buchrainer am Schluss länger nach Luzern. Die Grünen haben bei der Behandlung des öV-Berichts darauf hingewiesen und einen Antrag gestellt, dass Linien nur aufgehoben werden dürfen, wenn der Ersatz nicht längere Fahrzeiten bringt und einen gleich guten Takt bietet. Leider wurde dieser Antrag abgelehnt – das macht ehrlich gesagt etwas misstrauisch.
- Völlig klar ist: Neue Linien, engerer Takt und der Bau zusätzlicher Infrastrukturen kostet Geld. Man hat aber beim öV Gelder gestrichen. Mehrmals wurde betont, diese Streichung sei eine einzigartige Massnahme für dieses Jahr, da noch Reserven vorhanden seien. Nächstes Jahr werde dann wieder aufgestockt. Wir werden im Herbst bei der Budgetdebatte sehen, ob der Kantonsrat dann die zusätzlichen Gelder sprechen wird. Ist dies nicht der Fall, dann bleiben die Ausbaupläne schöne Planskizzen. Es ist für die ganze Agglomeration, aber besonders auch für Kriens zu hoffen, dass rasch die Umsetzungsphase kommt.
Die Wahlcouverts werden diese Woche verschickt. Es lohnt sich, den ausgefüllten Wahlzettel (am besten natürlich die Liste der Grünen oder der Jungen Grünen) schon morgen in den Briefkasten zu werfen. Dies grad aus vier Gründen:
- Verschiebe nicht auf morgen, was du heute kannst besorgen. Wer die Wahl erst später erledigen will, findet sicher am Mittag des Wahlsonntags sein Couvert ungeöffnet irgendwo unter einem Papierstapel.
- Wahlen werden nicht so sehr gewonnen oder verloren, weil die Leute ihre Meinung ändern, sondern weil die eine oder andere Seite gut mobilisieren kann.
- Kriens braucht einen Schub! Wir stehen vor grossen Herausforderungen. FDP und SVP, die in den letzten vier Jahren im Parlament eine Mehrheit hatten, sind den Beweis schuldig geblieben, dass sie unsere Gemeinde vorwärts bringen können.
- Und: Wer nicht wählt, darf nachher vier Jahre lang nicht den Kopf über Entscheide der politischen Behörden schütteln. Und wer will das schon nicht mal zwischendurch…