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Jahresarchiv für 2019


Krude Auswertungsmethoden des Gewerbeverbands

Donnerstag, den 17. Januar 2019, von Michael Töngi, » Website...

Ich habe es geschafft: Letzter Platz beim KMU-Rating des Gewerbeverbands. Das ehrt mich nicht, es erschreckt mich allerdings auch nicht, eine Unterstützung  durch den Gewerbeverband würde mich auch etwas erstaunen…

Mehr gestaunt habe ich, als ich in die Auswertung hineingeschaut habe. Wussten Sie, dass eine Zustimmung zur Veloinitiative gewerbefeindlich war? Oder dass die Lockerung der Strafen bei Raserdelikten gewerbefreundlich ist? Wer sich dagegen ausgesprochen hat, dass Automobilisten erst mit 75 zur ärztlichen Kontrolle müssen (statt wie vorher ab 70)  ist auch gegen das Gewerbe wie auch jene, die die Franchisen bei den Krankenkassen nicht automatisch der Teuerung anpassen wollen. Natürlich wird unsere Initiative für eine grüne Wirtschaft als gewerbefeindlich taxiert, obwohl gerade sie für KMU Betriebe Chancen für neue Entwicklungen geboten hätte.

Das Ganze ist eher ein Potpurri rechtsbürgerlicher Politik als eine Frage von Gewerbefreundlichkeit. Natürlich werden wir Grünen uns mit dem Gewerbeverband nicht einig, was das Gewerbe braucht – deshalb sind ja auch viele grüne Gewerbetreibende nicht Mitglied dieses Verbands. Ich würde aber von einem Verband erwarten, dass er eine Auswertung viel enger und klarer auf seine Anliegen beschränken würde.

So ist ja auch der Luzerner Gewerbeverband unterwegs: Statt sich auf die Interessen der KMU zu fokussieren, ist er Speerspitze der Tiefststeuerstrategie und treibt die bürgerlichen Parteien vor sich her. Ganz zum Unwohl unseres Kantons.

PS: Ich kann nicht garantieren, das nächste Mal wieder auf dem letzten Platz zu sein – die Auswertung scheint auch methodische Probleme aufzuweisen, sind doch auf den letzten Plätzen lauter Personen, die erst vor kurzem ins Parlament kamen.

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Systemwechsel Wohneigentumsbesteuerung: Keine Schlunggs!

Mittwoch, den 16. Januar 2019, von Michael Töngi, » Website...

Die ständerätliche Kommission nimmt einen neuen Anlauf zur Abschaffung des Eigenmietwerts und hat gestern ihre Eckpunkte dazu veröffentlicht. Sie machen total misstrauisch, ob nach x-Anläufen jetzt eine vertretbare Variante entsteht.

Richtig ist: Der Eigenmietwert ist zwar steuersystematisch richtig, aber er ist schwer erklärbar und hat zu massiven Steuerschlupflöchern geführt. Indirekte Amortisation via dritte Säule, geschickt verteilte Unterhaltsarbeiten und Senkungen bei den Steuerwerten führten dazu, dass Wohneigentümer steuerlich gut fahren und sich das Modell mit dem Eigenmietwert überlebt hat. Konsequent ist eine Abschaffung des Eigenmietwertes, wenn gleichzeitig alle Abzugsmöglichkeiten auch abgeschafft werden.

Was sieht der Ständerat nun vor? Er will zwar die heutigen Abzugsmöglichkeiten abschaffen, aber einen neuen Ersterwerberabzug einführen. Wer eine Wohnung kauft, und deshalb viel Geld aufnehmen muss,  soll neu während einiger Jahren einen Abzug auf dem steuerbaren Einkommen machen können. Das ist systemwidrig, aber je nach Höhe des Abzugs verkraftbar.

Völlig falsch dagegen ist die Absicht, den Kantonen weiterhin zu erlauben, dass Investitionen für einen Abriss, für energetische und denkmalpflegerische Aufgaben weiter als Abzüge zuzulassen. Diese Abzüge haben nichts mehr in einem neuen System zu suchen und müssen wenn schon in Fördergelder für energetische Massnahmen umgewandelt werden.

Der Meccano dahinter ist leicht durchschaubar. Wie wir es aus anderen Diskussion längst kennen, wissen wir: Erhalten die Kantone die Möglichkeit, fakultative Steuerabzüge einzuführen, so beginnt ein Kanton damit, die Nachbarkantone meinen mitziehen zu müssen und innert weniger Jahre sind die Abzüge flächendeckend in Anwendung.

Der Hauseigentümerverband hat hoch und heilig angekündigt, dass er einen Systemwechsel mit einer Abschaffung aller Abzüge unterstützt und in diesem Sinne einen Kompromiss sucht. Er sollte den Ständerat jetzt daran erinnern.

 

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Grüne wollen zweiten Sitz im Wahlkreis Sursee

Montag, den 14. Januar 2019, von Sekretariat Grüne Luzern

Die Grünen und Jungen Grünen Wahlkreis Sursee treten mit insgesamt 30 Kandidierenden auf zwei Listen zu den Kantonsratswahlen an. Gemeinsames Ziel: Ein zweiter Grüner Sitz im Wahlkreis Sursee.

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Grüne Kanton Luzern begrüssen nationale Delegierte in Emmen

Freitag, den 11. Januar 2019, von Sekretariat Grüne Luzern

Die Grüne Nationale Delegiertenversammlung (DV) findet am Samstag 12. Januar 2019 dort statt, wo sich der Kanton Luzern vorwärts bewegt.

Am Ort der nächsten nationalen DV, in der Viscosistadt in Emmen geschieht bereits schon vieles wofür sich die Grünen einsetzen: Es entsteht ein neuer Werk- und Denkplatz, wo mit viel Kreativität und sozialem Gespür von unzähligen kleinen und Grossen Firmen Neues entwickelt und nachhaltige Wirtschaft betrieben wird.

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Grüne Kanton Luzern begrüssen nationale Delgierte in Emmen

Freitag, den 11. Januar 2019, von Sekretariat Grüne Luzern

Die Grüne Nationale Delegiertenversammlung (DV) findet am Samstag 12. Januar 2019 dort statt, wo sich der Kanton Luzern vorwärts bewegt.

Am Ort der nächsten nationalen DV, in der Viscosistadt in Emmen geschieht bereits schon vieles wofür sich die Grünen einsetzen: Es entsteht ein neuer Werk- und Denkplatz, wo mit viel Kreativität und sozialem Gespür von unzähligen kleinen und Grossen Firmen Neues entwickelt und nachhaltige Wirtschaft betrieben wird.

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