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Unser Fussabdruck im Ausland

10. September 2018, von Michael Töngi, » Website...

Eine Medienmitteilung des Bundesamts für Umwelt zeigt: Im Inland haben wir in den letzten 20 Jahren die Umweltbelastung reduziert. Sehr gut! Doch es gibt ein Aber: Wir haben immer mehr importiert und wir haben bei diesen Produkten die Umweltbelastung nicht im gleichen Mass gesenkt. Was wir im Inland einsparten, haben wir im Ausland gleich wieder verbraucht. Drei Viertel unserer Umweltbelastung entsteht im Ausland!

Ich will nicht sagen, so lässt sich Umweltschutz leicht umsetzen und Ressourcenverschwendung einschränken, doch tatsächlich haben wir eine einäugige Sicht auf die Welt: Wir importieren Vieles und exportieren damit viele Probleme, um die wir uns nicht kümmern müssten – heisst es so oft.

Wie bei meinen zahlreichen Diskussionen um die Fair-Food-Initiative: Die Gegner argumentieren oft, wir sollten nicht Weltpolizist spielen und anderen Ländern überlassen, welche Regeln sie anwenden wollten. Ja, da  wollen wir tatsächlich nicht dreinreden. Aber was wir müssen: Verantwortung übernehmen für unser gesamtes Handeln, und nicht nur partiell für eine inländischen Teil.

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