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Güter verlagern – durch die Alpen, quer durch die Schweiz

23. April 2018, von Michael Töngi, » Website...

Am Samstag wurde ich in den Alpenrat gewählt, das Gremium unterstützt die Alpeninitiative bei ihrer Arbeit. Was alpenquerender Verkehr bedeutet, höre ich vom Morgen bis am Abend, sobald ich das Fenster öffne und die A2 unter mir brummt. Wir sind in Verzug mit den Verlagerungszielen und es ist ein hartes Feilschen. Gerne engagiere ich mich für den Alpenschutz und für die Verlagerungsziele, die seit mehr als 20 Jahren in der Verfassung stehen .

Die Entwicklungen bei den Verkehrsträgern im Güterverkehr macht Sorge: Wir haben nicht nur Probleme beim grenzüberschreitenden Verkehr von Basel nach Chiasso, sondern generell beim Gütertransport. Die SBB Cargo macht Defizit, sollte eigenwirtschaftlich arbeiten und will ihre Verladepunkte einmal mehr massiv abbauen. Klar: Betriebswirtschaftlich rentieren sie nicht und die SBB steht in Konkurrenz . Dass hier ein Augenmerkt liegt, ist nicht erstaunlich.

Aber: Ein anderes Augenmerk fehlt völlig – Was sind die ökologischen Auswirkungen einer weiteren Ausdünnung des Verladenetzes? Welche Menge an Güter ist betroffen? Welche Auswirkungen hat der Abbau auf das Verhältnis Schiene – Strasse? Wir haben uns Klimaziele gesetzt – es sollte eine Selbstverständlichkeit sein. dass diese Fragen mitberücksichtigt werden.

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