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Kein Regionalflugplatz in Sicht

20. Februar 2012, von Sekretariat Grüne Luzern

Leserbrief von Luzius Hafen, alt Einwohnerrat Grüne, Emmen, als Reaktion auf den Leserbrief des Emmer SVP-Einwohnerrats Josef Odermatt zum Thema Zukunft des Emmer Flughafens bei einer allfälligen Fusion

Die Gegner von Fusionsverhandlungen schlagen Alarm: Falls Emmen für Fusionsverhandlungen mit Luzern Hand bieten würde, würde die Stadt Luzern allsogleich aus dem Flugplatz Emmen einen Regionalflugplatz machen wollen. Leidtragend wäre die Emmer Bevölkerung. Dazu einige Fakten und eine persönliche Meinung:

  • Über den Flugplatz Emmen entscheiden weder Emmen noch Luzern, sondern einzig der Bund. Was nicht heissen will, dass politisch nicht Einfluss genommen werden kann. Die Projektsteuerung „Starke Stadtregion Luzern“ empfiehlt, die Haltung gegenüber dem Flugplatz in den Fusionsvertrag aufzunehmen, über dessen Aushandlung wir am 11. März abstimmen.
  • Seit mehr als 10 Jahren werden von den 1000 möglichen zivilen Flugbewegungen auf dem Flugplatz Emmen weniger als ein Drittel tatsächlich genutzt. Mit der Eröffnung der direkten Autobahnverbindung nach Kloten ist diese Zahl noch einmal markant zurückgegangen.
  • Ein Regionalflugplatz lässt sich nicht kostendeckend betreiben. Das zeigt eine Studie der Universität St. Gallen. Eine erhebliche Subvention durch öffentliche Mittel wäre unerlässlich (http://www.biderhangar.ch/download/Regionalflugplaetze_CFAC_HSG.pdf).
  • Der Schutzverband hat seinerzeit mit allen Exekutivbehörden der betroffenen Gemeinden Gespräche geführt – alle haben sich mit deutlichen Mehrheiten gegen einen Ausbau der zivilen Nutzung ausgesprochen, auch die Stadt Luzern.
  • Mit internationalen Massstäben gemessen liegt Luzern direkt beim Flugplatz Zürich Kloten. Als Standortvorteil von Luzern wird in Wirtschaft und Tourismus denn auch immer wieder die Nähe zum Flugplatz Kloten bemüht.
  • Zur fusionierten Stadt Luzern würden neben dem Stadtteil Emmen auch die Stadteile Littau, Reussbühl, Basel-Bernstrasse, Obergütsch/Untergütsch, Kantonsspital/Ibach, Bramberg/St. Karli, Maihof/Rotsee, Hochwacht/Zürichstrasse, Wesemlin/Dreilinden, gehören, die vom Fluglärm direkt betroffen sind. Über den Daumen gepeilt eine satte Mehrheit der dannzumaligen Stadtbevölkerung.

Persönlich bin ich freudig überrascht über den Sinneswandel in der SVP. Es waren seinerzeit SVP-Kreise, die der Idee eines Regionalflugplatzes in Emmen viel abgewinnen konnten. Und es ist kein halbes Jahr her, als SVP-Exponenten Zeter und Mordio geschrien haben, als der Gemeinderat Emmen und der Schutzverband den Fluglärm begrenzen wollten.

Eine Reaktion zu “Kein Regionalflugplatz in Sicht”

  1. Birchler

    Ich finde die grüne Partei gar nicht schlecht/ich finde der Name Grüne passt auch gut daran weil auch dass Land in der Schweiz grün ist und Grün ist auch wie man kennt die „Hoffnung“!Möchte hier kurz nur meine Gedanken niederschreiben /Betreff : Fluglärm in ganz Emmenbrücke: Bis jetzt August 2016 donnern die Kampfjet immer noch über Emmen !!Überall hört und list man immer vom Fluglärm /aber der wird immer so bleiben ,und gerade die Emmener Bevölkerung die ja auch bei der Abstimmung im Jahr 2001 mit grosser Mehrheit(Nein) abgestimmt haben für einen Regionalen Zivilflugplatz Bau in Emmen und die können jetzt jammern!Aber mal genau zuerst sachlich.(1. Punkt) Es gibt keine Mittel für niemanden in Emmen je vom Fluglärm los zu kommen. Es bleibt darum so weil Kampfjet F/A 18 und andere Miltär-jets einfach so laut sind und in der Luft schnell mit 1600 Schalgeschwindikeit sein müssen/ es ist nicht möglich Technisch zu Starten und landen ohne Fluglärm zu verbreiten weil die Miltärjets nun mal so sind! Meiner Meinung dazu wäre den Miltärflugplatz ganz einheitlich von Emmen weg zu verlegen an einem Ort wo nicht viele Einwohner hat / zum beispiel beim (Waffenplatz Rothenturm im Kanton Schwyz nahe Einsiedeln) /dort ist eine Lange Ebene etwa von 6 Km mit nur circa 300 Einwohner die dort leben etwas Bauern und eine Holzfabrik also dort stört der lärm am wenigsten /da ja auch fasst dort niemand wohnt ausser etwas Kühe und Wiesenflächen !!Also eines ist auch sicher dass wenn man in Emmen + Emmenbrücke könnte einen ganzen Zivilflugplatz Bauen lassen (also ein Regional Flugplatz ) gibt es auch heute auch genug normale Flugzeuge wie in Zürich jetzt auch die 40 neuen Bombardier der Swiss Fluggeselschafft zum beispiel / die immer leiserer und weniger Kerosien während des Fluges auch auschütten und viel Naturfreundlicher sind geworden dazu auch noch sehr leise Fliegen und Starten und landen können/als diese Kampfjet F/A 18 und Tiger über Emmen!!! Eine Wissenschaftliche Studie der ETH Zürich hat erwiesen dass in Emmen auch herkömmliche (Normalfluguzeuge)auch bis zu 70 % weniger Lärm verursachen gegenüber den Miltiär-Flugzeugen jetzt so auch in Emmen!
    Also irgendwie sollte auch jemand in Emmen einmal umbedingt so denken wie ich es Tue und schreibe.Es ist 100 % sicher dass der Fluglärm nicht ein zu Dämmen ist in Emmen mit diesen Militärjets im gegenteil es wird noch viel schlimmer kommen wenn man da nichts unternimmt von Tag zu Tag Jahr zu Jahr/ und dann kommt noch hinzu die nicht in ruhe Studieren können dann bei der neuen geplanten Hochschule im dem neuen Stadt Teil am Seetalplatz mit solchem Lärm und die neuen Geschäfte Restaurante dort +der neue Bahnhof und alles dazu und alles wo dann ist / wenn direkt dort auch genau an dieser Line die Milltär-kamfjet Starten und Landen mit etwa nur 400 – 500 – meter Flughöhe Höhe circa bei allen Gebäuden???Da wäre dass beste ein Regional Flugplatz Bauen zu lassen um auch der neue Stadt Teil so beliebter zu machen und dem Tourismus zu gute kommt der schönen Gemeinde Emmen sowie die Stadt Luzern!

    Mit freundlichen Grüssen

    P.Martin Birchler (Emmenbrücke)

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