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Auch der SVP können Volksabstimmungen nicht in den Kram passen

17. Oktober 2011, von Michael Töngi

Wenn es um die Krienser Finanzen geht, so hört man von Rechtsaussen immer die gleiche Leier: Würde man die Badisanierung nicht machen, so wäre jetzt keine Steuererhöhung nötig. So stehts in fast jedem Leserbrief aus dem Umfeld der SVP und auch in  Zuschriften, wie ich sie erhalte.

Nur: Damit wird den Leuten Sand in die Augen gestreut und erst noch eine Volksabstimmung in Frage gestellt.

Die KrienserInnen haben vor gut einem Jahr Ja gesagt zur Sanierung ihrer Badi. Dies mit gutem Grund, besuchen doch rund 100’000 Personen pro Jahr die Badi, für viele unter ihnen ist die Badi ein toller Treffpunkt, ein idealer Ort um die Freizeit zu verbringen – gerade auch für Leute, die nicht mehrmals pro Jahr in die Ferien fahren können und froh sind, im Sommer ein so schönes Angebot vor der Haustüre zu haben. Auch für mich ist die Badi mit schönen Kindheitserinnerungen verbunden. Es kommt einem komisch vor, wenn jetzt ausgerechnet die SVP ständig an diesem Volksentscheid herumnörgelt, obwohl sie sonst doch immer Volksabstimmungen für heilig erklärt.

Zudem kann man Budgetlöcher von mehreren Millionen Franken nicht wegzaubern, wenn man auf eine Investition von 13 Millionen Franken verzichtet. Abgesehen davon, dass diese Investition über mehrere Jahre abgeschrieben wird, reicht die Summe eh nicht aus, um die Krienser Finanzen wieder ins Lot zu bringen.

Und am Schluss stellte sich dann noch die Frage, wie man eine Gemeinde deuten müsste, die zwar vielleicht mit Ächzen und Stöhnen eine Steuererhöhung verhinden kann, die aber nicht einmal mehr über ein Freibad verfügt.

Ob das letztlich das Ziel einer SVP sein kann?

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