Das wahre Verkehrsdiktat
9. Oktober 2010, von Philipp FedererDie Gegner der Städteinitiative malten zur Abstimmung über die Städteinitiative das Verkehrsdiktat an die Wand. Ihr Komitee hiess auch verkehrsdiktat-nein. Ihre Verkehrspolitik ist sehr strassenlastig und auf das Auto ausgerichtet, indem sie den Bypass und den Südzubringer retten wollen. Ihre Verkehrspolitik ist reine Zwängerei.
Sie wollen den Verkehr möglichst über die beiden Strassen abwickeln. Dies hat folgende Auswirkungen:
- Längere Strecken und Umwegfahrten. Wer z. B. vom Hirschmattquartier ins Verkehrshaus möchte, sollte zukünftig über Südzubringer, Bypass, Nordspange, Zürichstrasse Richtung Lido gelangen. Dies ist ökologisch und verkehrstechnisch ein Unsinn.
- Mindestens 8 Kreisel müssen neu für die Benutzung des Südzubringers benutzt werden.
- 34’000 Autobewegungen im Quartier an der Eichwaldstrasse
- 22’000 Autobewegungen werden an die Tribschenstrasse geführt und müssen dann über den Bundesplatz. Diese belasten den Bundesplatz grossmehrheitlich zusätzlich, weil die Wenigsten das Trischenquartier als Ziel oder als Startort haben.
Die Strassenbaubefürworter produzieren mit der Bevorzugung des Autos und mit ihrem Verkehrsregime neue Verkehrsprobleme. Dies ist das wahre Verkehrsdiktat.
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