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Faktenwidrige Aussagen

31. Mai 2010, von Hans Stutz

Medienmitteilung des Komitees „Ferienheim Oberrickenbach retten“

Stadtpräsident Studer behauptet, dass der Verkauf der beiden Ferienheime Bürchen und Oberrickenbach keine Spar- und Abbauvorlage sei. Diese Aussagen halten einer Überprüfung der Fakten nicht stand.

Stadtpräsident Urs W. Studer behauptet ich einem NLZ-Interview (Samstag, 29. Mai 2010), dass der Verkauf der beiden Ferienheime Bürchen und Oberrickenbach keine Spar- und Abbauvorlage sei.

Fakt ist, dass für den Umbau der beiden Ferienheime Bürchen und Oberrickenbach vor fünf Jahren vier Millionen Franken gesprochen worden sind und dieses Geld nun eingespart werden soll. Die Vorlage ist also eine Sparvorlage!

Fakt ist auch: Die Stiftung Ferienheime und Ferienlager soll innerhalb von rund 20 Jahren finanziell ausgehöhlt werden. Die Stiftung, die heute über ein Vermögen von rund 2.2 Millionen verfügt und im Mai 1945 gegründet wurde, hat heute noch als Stiftungszweck, „die Ferienversorgung für die Schulen der Stadt Luzern sicherzustellen, vor allem aber armen und minderbemittelten Kindern die Aufnahme in städtische Ferienkolonien zu Ferienlager zu ermöglichen“. Dieser Zweck soll nun markant ausgeweitet werden und das Stiftungsvermögen aufgebraucht werden. Ein Vermögensverzehr ist jedoch nicht nachhaltig. Die Vorlage ist also auch eine Abbauvorlage!

Der Stadtpräsident behauptet auch, dass mittels Internetplattformen, das Finden von Lagerhäusern stark vereinfacht werde.

Fakt ist: Eine Stadt ohne Ferienheime wird Mühe haben, in der kurzen „Hochsaison der Ferienlagerzeit“ ein geeignetes Haus zu finden – also genau dann, wenn es am dringendsten ist. Erfahrene Luzerner LagerleiterInnen haben sich bereits im vergangenen Jahr einmal probehalber umgeschaut. Sie kamen zum niederschmetternden Ergebnis: Etwas Vernünftiges lässt sich kaum noch finden.

Nur die Zustimmung zum „Konstruktives Referendum“ rettet das Ferienheim Oberrickenbach und verhindert die Aushöhlung der Stiftung Ferienheime.

Komitee „Ferienheim Oberrickenbach retten“

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