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Gütschbahn: Stillegung verhindern

25. April 2008, von Rita Meyer

Leserbrief zum Artikel «Gütschbähnli: Anwohner nehmen Abschied», NLZ vom 22. April

Im Artikel kommen Anwohner zu Wort, welche die Stilllegung der Gütschbahn bedauern. Der Geschäftsführer der Betreiberfirma meint, am besten wäre es, wenn sich die Stadt Luzern um die Bahn kümmern würde. Aber so wie es aussieht, habe die leider kein Interesse.

Weil es im Interesse der Öffentlichkeit nötig ist, den Betrieb der Bahn auch weiterhin zu gewährleisten, haben die Grünen einen entsprechenden Vorstoss bei der Stadt eingereicht (Neue LZ vom 21. April). Mit ihrem Vorstoss wollen die Grünen erreichen, dass der Stadtrat alles unternimmt, um die Gütschbahn zu erhalten. Zudem soll die Bahn in den Tarifverbund integriert werden. Dabei sollte auch eine gemischtwirtschaftliche Trägerschaft der Gütschbahn mit der Château Gütsch Immobilien AG des russischen Oligarchen Alexander Lebedew geprüft werden.

Die Gütschbahn ist für die Bewohnerinnen und Bewohner der Gütschhöhe ein wichtiges öffentliches Verkehrsmittel. Ebenso wichtig ist die Bahn für die Erreichbarkeit des Erholungsgebiets Gütsch-Sonnenberg. Sie ist Teil der kulturgeschichtlich bedeutenden Hotelanlage und als weltweit älteste zweigleisige Standseilbahn einzigartig.

Die Bahn darf nicht aufgrund ausschliesslich ökonomischer Erwägungen aus dem Bild der Stadt verschwinden.

Update 29.4.: Nachdem nun auch die Genossenschaft für Arbeiterwohnungen ihre alten Häuser auf dem Gütsch ersetzen will, müsste die Sanierung der Gütschbahn auch von der Genossenschaft unterstützt werden – ideell und finanziell.

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