Personen und Gremien - von A bis Z

Patrick Graf Patrick Graf
» Für ein lebenswertes, velofreundliches Emmen. «
44, Umwelt-Ingenieur ETH / ehem. Grossrat / Einwohnerrat Emmen seit November 2013
Mitgliedschaften: Schweizerische Energie-Stiftung, Pro Velo, Insieme, equiterre, Greenpeace, GSoA, umverkehR, VCS, WWF



Janine Grieder Janine Grieder
» Die Förderung von Frauen in technischen Berufen soll durch eine Anpassung der Ausbildung erreicht werden. «
29, Baldegg, Kindergärtnerin/Biolandwirtin i.A.



Cony Grünenfelder Cony Grünenfelder
» Als Mutter zweier Kleinkinder und Architektin prüfe ich politische Geschäfte auf die Lebens-Freundlichkeit hin. «
53, Dipl. Architektin FH, Vorstandsmitglied Grüne Kanton Luzern, im Grossstadtrat von 1996 bis 2008, Fraktionspräsidentin Grüne, Baukommission, Spezialkommission KKL, Mutter zweier Vor- und Schulkinder
Mitgliedschaften: GBI, Heimatschutz, LMV, VCS, Pro Natura

Die oft getrennten Lebenswelten zusammenbringen: Dies fordert Cony Grünenfelder heraus. Für eine Mutter zweier Kleinkinder sehen die Fragen in der Politik anders aus. Als Architektin wurde ihr bewusst, dass Rahmenbedingungen demokratisch gesetzt werden müssen. Damit mehr Leute Familie und Beruf zusammenbringen können, brauchts Kinderbetreuungsplätze, vielfältige Schulmodelle und mehr Leute in Bern mit solchen Erfahrungen. Im Grossstadtrat und früher im Grossen Rat hat Cony Grünenfelder an Planungsfragen gearbeitet. Dabei lernte sie: Haushälterischer Umgang mit dem knappen Gut Boden schafft lebenswerte Siedlungen und hält Raum zum Ausgleich frei.

"In erster Linie interessieren mich Planungsfragen. Unter Planung verstehe ich aber mehr als eine Strasse, ein Gebäude oder eine Überbauung zu planen. Planen heisst für mich, Themen zu vernetzen, das Gesamte zu sehen. Dabei geht es mir um die "Stadt im Gleichgewicht", um das Gleichgewicht zwischen den Ansprüchen der Wirtschaft, des Verkehrs und der BewohnerInnen dieser Stadt. Es geht um die Frage, wie wir erreichen, dass Luzern als Wohnstadt gestärkt wird und zu einem Lebensraum wird, in dem es allen wohl ist, indem die Menschen arbeiten UND wohnen."



David Grüter David Grüter
» Ich setze mich ein für sinnvolle Investitionen in die Zukunft: für Top-Bildung, eine nachhaltige Energieversorgung, Landnutzung und Raumplanung sowie für eine sinnvolle Mobilität. «
Sursee, Student Allg. Sprachwissenschaften, Mathematik und Philosophie
Mitgliedschaften: Greenpeace, GSoA



Silvio Guarneri Silvio Guarneri
» Für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen – weil der Mensch die Natur braucht und von ihr lebt, heute und morgen. «
46, Baldegg, landwirtschaftlicher Angestellter
Mitgliedschaften: Männerchor Hochdorf, Greenpeace, Amnesty international



Cristina Gäumann Cristina Gäumann
» Weil ich auch in Zukunft gemeinsam und nachhaltig Türen öffnen will. «
55, Menznau, Sozialpädagogin
Mitgliedschaften: Gesellschaft für bedrohte Völker, Biovision, Theatergesellschaft Willisau, Rathausbühne Willisau, Homöopathie Schweiz, Rega, Schweizer-Paraplegikerstiftung Nottwil



Adelheid Götschmann Nijman Adelheid Götschmann Nijman
» Ich hoffe immer noch, dass die Leute bald merken, dass man Geld nicht essen kann. «
69, Nottwil, Betreuerin
Mitgliedschaften: Seevogtey Sempach, Kino Zauberlaterne Sursee, Bioterra Luzern-Innerschweiz



Sepp Habermacher Sepp Habermacher
Vizepräsident kantonale Schätzungskommission (richterliche Behörde in Enteignungsfällen), seit 1991



Luzius Hafen Luzius Hafen
» Für eine Begrenzung des Fluglärms in der Zentralschweiz. «
52, Emmenbrücke, Rechtsanwalt, Fachanwalt SAV Haftpflicht und Versicherungsrecht, verheiratet, eine Tochter; seit 1990 in Emmen wohnhaft, Einwohnerrat Emmen von 2001 bis 2010, Vorsitz Fraktion SP/Grüne von 2002 bis 2004 und wieder ab 2007 bis 2010
Mitgliedschaften: Präsident Schutzverband Emmen, Beratungsstelle Unfallopfer+Patienten UP, UND Vereinbarkeit Erwerbs- und Familienarbeit, Mannebüro, Fragile Suisse, amnesty international, Forum Gersag, akku, Hausverein, Pro Velo, Mountain Wilderness, Pro Natura, VCS, Naturmuseum

Wahlpolitische Schwerpunkte
Das Gripen-Nein bedeutet für die fluglärmbetroffene Bevölkerung nur eine Atempause. Neben verschiedenen militärischen Projekten in Vorbereitung kommen vermehrt wieder Gelüste auf, den Flugplatz Emmen zivil zu nutzen. In Abständen von drei bis fünf Jahren tauchen immer neue, letztlich aber immer die gleichen Pläne für einen Ausbau der zivilen Nutzung auf den Flugplätzen Emmen und/oder Buochs auf. Alle diese Pläne machen nachweislich weder ökonomisch noch ökologisch Sinn. Es sind schon sehr viele Steuergelder verschwendet worden für diese Bubenträume. Geld, das fehlt für den überfälligen Ausbau der öffentlichen Verkehrsverbindungen in die Zentralschweiz. Ein Blick nach Dübendorf zeigt die Gefahr eines Ausbaus auch gegen den Willen der betroffenen Bevölkerung und des Standortkantons. Es ist deshalb wichtig, dem Fluglärm frühzeitig und vereint über alle Parteien hinweg Grenzen zu setzen.

Als Rechtsanwalt im Bereich Sozialversicherungen und als ehemaliger Gemeindepolitiker sehe ich täglich, dass auf der untersten Ebene und meist von den Falschen ausgebadet werden muss, was "oben" vermeintlich gespart wird. Die Sozialversicherungen sind reformbedürftig. Das Kässelidenken bringt aber nur Scheinlösungen, die letztlich durch den zusätzlichen administrativen Aufwand erst noch teurer sind. Auf eine IV-Rente, die zu Unrecht zugesprochen wird, kommen heute drei bis vier, die zu Unrecht verweigert werden. Die rechtsstaatlichen Kontroll- und Sicherungsmechanismen werden dabei stetig und systematisch abgebaut. Die Ausgaben fallen dennoch an: Auf Gemeinde-Ebene in der wirtschaftlichen Sozialhilfe. Ich setzte mich in der täglichen Arbeit intensiv für das Prinzip Eingliederung vor Rente ein und halte auch viel vom Prinzip Eigenverantwortung. Oft ist das aber ein Kampf gegen Windmühlen. Würde die Wirtschaft die entsprechenden angepassten Arbeitsstellen für nicht mehr voll leistungsfähige Personen anbieten, wären die Sozialwerke saniert.

Berufliche Laufbahn
  • Matura, Jus-Studium in Fribourg, Lizentiat
  • 1989-1995 Rechtsdienst für Behinderte, Zürich (Beratung und Prozessführung im Sozialversicherungsrecht)
  • 1995/96 Gerichts- und Anwaltspraktikum in Luzern, Anwaltspatent
  • 1996 bis Ende 2000 Co-Leiter Büro für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Luzern (Koordination und Leitung der Vorbereitungsarbeiten Luzerner Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt LIP, Arbeitsformen mit Zukunft - Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit in der Wirtschaft, Kampagnenplanung und -durchführung zu verschiedenen Themen, juristische Beratung und Vernehmlassungen in Gesetzgebungsvorhaben, Gender Mainstreaming und Wirkungsorientierte Verwaltung WOV).
  • Seit Anfang 2001 Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Haftpflicht- und Sozialversicherungsrecht, Bereich Personenschaden (ausschliesslich Vertretung auf Geschädigtenseite)
  • Seit Januar 2002 als Selbständigerwerbender, Kanzlei www.advo5.ch in Zürich und Emmenbrücke
Politik
  • Seit 1990 Aktivmitglied Grünes Bündnis Emmen (Mitarbeit z.B.Armeetag 91, Pensenteilungsmotion, Xylophonweg und Seufzerbrücke, Postulat Technopark, Arbeitsstiftung, Postulat Integrationsleitbild)
  • 2001-2010 Einwohnerrat
  • 2002-2004 Fraktionschef SP/GB-Fraktion
  • Vizepräsident Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission
  • Mitinitiant und Co-Präsident Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen (SFE)
Ehrenamtliches Engagement
  • Vorstand UP Beratungsstelle für Unfallopfer und Patienten, www.rechtsberatung-up.ch
  • UND, Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen (Vorstand, Mitaufbau der Fachstelle»und...», 2001-2010 freier Mitarbeiter im Bereich Unternehmensprojekte), www.und-online.ch
  • Mannebüro Luzern (Mitaufbau Mannebüro, Vorstand bis Ende 2000) www.manne.ch



Stefan Hartmann Stefan Hartmann
» Für die Fusion mit Luzern «
26, Kriens, Psychologistudent



Edith Hausmann Edith Hausmann
Luzern, Mitglied Arbeitsgruppe Palaver



Beatrice Heeb-Wagner Beatrice Heeb-Wagner
» Ich baue auf eine Gesellschaft, in der alle nicht nur gleiche Rechte, sondern auch tatsächlich gleiche Chancen haben. «
kaufm. Sachbearbeiterin / Familienfrau



Johannes Heeb Johannes Heeb
» Der Umweltwandel ist Realität. Eine nachhaltige -­ grüne - Politik trägt dazu bei, dem Wandel entgegenzuwirken und dessen Auswirkungen sozialverträglich zu gestalten. «
Wolhusen, Geograf, Berater im Bereich nachhaltige Entwicklung
Mitgliedschaften: Energiekommission des Kantons Luzern, International Ecological Engineering Society, SVU, VCS, WWF

Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Doch für Johannes Heeb, der von 1987 bis 1993 im Grossen Rat war, ist das kein Modewort. Es ist sein Alltag: Der Familienvater arbeitet als Berater im Bereich Nachhaltige Entwicklung - im Inland wie im Ausland. Bekannt wurde der Wolhuser mit dem Ökozentrum Schattweid. Auch die Idee des Tropenhauses in Ruswil - hier wird die Abwärme einer Kompressorstation der Gasleitung genutzt, um Südfrüchte anzubauen - ist auf seinem Mist gewachsen. Dieses Wissen und der Wille, nicht nur kurzfristige Politik zu machen, haben den Geografen bewogen zu kandidieren.



Andreas Heggli Andreas Heggli
» Für Integration ist wegleitend: Jene, die früher da waren, und jene, die später dazukommen, gestalten ihren Lebensraum gemeinsam. «
73, Adligenswil, Theologe / dipl. Erwachsenenbildner, Mitglied der Planungskommission der Gemeinde Adligenswil
Mitgliedschaften: Luzerner Asylnetz, VCS – autofrei leben, innovage.ch – Erfahrungswissen für die Zivilgesellschaft, CoMundo – schweizerische Entwicklungszusammenarbeit, Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche, Alpen-Initiative



Edith Heimgartner Edith Heimgartner
Ersatzrichterin am Obergericht, seit 1990



Marlon Heinrich Marlon Heinrich
» Bezahlbare Wohnungen für alle! «
61, Luzern, Autor/Redaktor
Mitgliedschaften: IG Industriestrasse, IG Stadtentwicklung



Christa Heuberger Christa Heuberger
» In den Volksschulen muss garantiert werden, dass Kopf UND Hand UND Herz angemessen Platz einnehmen. Fürs ganze Leben! «
58, Inwil, Werklehrerin
Mitgliedschaften: VPOD, Schweizerischer WerklehrerInnen-Verein



Ursula Hildebrand Ursula Hildebrand
» Lieber eine anregende Aufführung auf der Bühne als ein Affentheater um Kürzungen im Kulturbereich. «
Theatermacherin, Emmenbrücke
Mitgliedschaften: formenfreies theater luzern, Greenpeace, Mieterinnen- und Mieterverband, VCS, vts (Theaterschaffende Schweiz)



Ralf Hiss Ralf Hiss
» Historie im Museum, Kunst an den Wänden, Leben auf den Strassen - für ein spannendes und weltoffenes Luzern! «
30, Lernender Logistiker EFZ



Christian Hochstrasser Christian Hochstrasser
» Ich politisiere konsequent, kritisch und hartnäckig für eine nachhaltige Stadt. Das ist auch ökonomisch sinnvoll. «
34, Luzern, Ökonom/Berufsschullehrer, Grossstadtrat Grüne Luzern seit 2011, Präsident Grüne Stadt Luzern (2007-2012)
Mitgliedschaften: Gmüeschorb Luzern, Pro Velo, Pro Pilatus, Gönner Radio 3fach, Amnesty International, GSoA, umverkehR

Luzern zum Leben gern! Damit diese Stadt lebt, dafür setze ich mich ein.
Dafür, dass die LuzernerInnen bunt durchmischt sind, bezüglich Alter, Herkunft und Einkommen. Es braucht dazu eine Steuerpolitik, die von den Reichen mehr verlangt, als von den Armen. Es braucht eine Wohnpolitik, die verhindert, dass Wohnräume in der Stadt unerschwinglich werden. Es braucht eine kreative Integrationspolitik.

Dafür, dass die LuzernerInnen mit ökologischen Verkehrsmitteln unterwegs sind, ohne sich zu gefährden. Es braucht sichere und direkte Velowege, um zum Velofahren zu motivieren. Es braucht schnelle Busverbindungen, die nicht im Stau versinken. Es braucht einen Ausbau des Schienennetzes mit einer Zufahrt von Ebikon in den neuen Tiefbahnhof.

Dafür, dass die LuzernerInnen im öffentlichen Raum dieser Stadt leben. Es braucht eine angemessene Sicherheitspolitik, welche nicht nur auf Repression setzt. Es braucht gesellschaftliche Toleranz gegenüber anderen Formen der Lebensgestaltung. Es braucht Raum für kreative, unkommerzielle, kulturelle Tätigkeiten.

Eine lebenswerte, ökologische, tolerante Stadt - Luzern zum Leben gern!



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