Personen und Gremien - von A bis Z

Andreas Heggli Andreas Heggli
» In der Raumplanung braucht es keine Villenzonen sondern auch den Mut zu Rückzonungen, um die Qualität unseres Lebensraumes zu sichern. In der Integrationspolitik muss wegleitend sein, auf die Ressourcen von Zugewanderten zu setzen. «
70, Adligenswil, Erwachsenenbildner
Mitgliedschaften: Asylnetz Luzern, innovage.ch - Erfahrungswissen für die Gesellschaft, Bethlehem Mission Immensee, Akademie für Erwachsenenbildung, FrauenKirche Zentralschweiz, VCS



Edith Heimgartner Edith Heimgartner
Ersatzrichterin am Obergericht, seit 1990



Christa Heuberger Christa Heuberger
» Unsere Schule soll Chancengleichheit anstreben und jedes Kind unabhängig der kulturellen Herkunft und der sozialen Schicht fördern. Dafür setze ich mich ein. «
56, Inwil, Werklehrerin
Mitgliedschaften: VPOD, Schweizerischer WerklehrerInnen-Verein



Ursula Hildebrand Ursula Hildebrand
» Lieber eine anregende Aufführung auf der Bühne als ein Affentheater um Kürzungen im Kulturbereich. «
42, Theatermacherin, Emmenbrücke
Mitgliedschaften: formenfreies theater luzern, Greenpeace, Mieterinnen- und Mieterverband, VCS, vts (Theaterschaffende Schweiz)



Ralf Hiss Ralf Hiss
» Historie im Museum, Kunst an den Wänden, Leben auf den Strassen - für ein spannendes und weltoffenes Luzern! «
28, Lernender Logistiker EFZ



Christian Hochstrasser Christian Hochstrasser
» Echte Nachhaltigkeit heisst an die kommenden Generationen zu denken und nicht nur an den kurzfristigen Vorteil. «
32, Luzern, Umweltökonom, Grossstadtrat Grüne Luzern seit 2011, Präsident Grüne Stadt Luzern (2007-2012)
Mitgliedschaften: Gmüeschorb Luzern, Pro Velo, Pro Pilatus, Dampferfreunde, Gönner Radio 3fach, Amnesty International, GSoA, Pfadi, umverkehR

Luzern zum Leben gern! Damit diese Stadt lebt, dafür setze ich mich ein.
Dafür, dass die LuzernerInnen bunt durchmischt sind, bezüglich Alter, Herkunft und Einkommen. Es braucht dazu eine Steuerpolitik, die von den Reichen mehr verlangt, als von den Armen. Es braucht eine Wohnpolitik, die verhindert, dass Wohnräume in der Stadt unerschwinglich werden. Es braucht eine kreative Integrationspolitik.

Dafür, dass die LuzernerInnen mit ökologischen Verkehrsmitteln unterwegs sind, ohne sich zu gefährden. Es braucht sichere und direkte Velowege, um zum Velofahren zu motivieren. Es braucht schnelle Busverbindungen, die nicht im Stau versinken. Es braucht einen Ausbau des Schienennetzes mit einer Zufahrt von Ebikon in den neuen Tiefbahnhof.

Dafür, dass die LuzernerInnen im öffentlichen Raum dieser Stadt leben. Es braucht eine angemessene Sicherheitspolitik, welche nicht nur auf Repression setzt. Es braucht gesellschaftliche Toleranz gegenüber anderen Formen der Lebensgestaltung. Es braucht Raum für kreative, unkommerzielle, kulturelle Tätigkeiten. Es braucht keinen Wegweisungsartikel im Luzerner Gesetz!

Eine lebenswerte, ökologische, tolerante Stadt - Luzern zum Leben gern!



Andreas Hofer Andreas Hofer
» Fortschritt ja - aber nicht ein quantitatives, sondern ein qualitatives Wachstum. So kann gewährleistet werden, dass die Schweiz schonend mit ihren Ressourcen umgeht. Kein Beitritt zur Europäischen Union. «
48, Sursee, Sozialpädagoge / Berufsfischer
Mitgliedschaften: Pro Sempachersee (Vorstand), Pro Natura, VCS



Daniel Hostettler Daniel Hostettler
Luzern, Vorstandsmitglied Grüne Stadt Luzern



Katharina Hubacher Katharina Hubacher
» Klare ökologische Richtlinien und eine Sozialpolitik die sich an den Schwächsten misst, das sind meine Zielsetzungen. «
59, Luzern, Sozialarbeiterin / Bereichsleiterin Sozialberatung, Grossstadträtin seit 2002, Baukommission, Präsidentin der Einbürgerungskommission, Vorstand Grüne Luzern, Co-Präsidentin Grüne Luzern 2008 bis 2012
Mitgliedschaften: Avenir Social, Asylnetz Luzern, VCS, Seeclub Sempach, Mieterverband, DFI

Lebenslauf
Meine Kindheit war geprägt vom Geist einer Mehrgenerationenfamilie: Meine Eltern sorgten nicht nur für uns fünf Kinder, sondern auch für unsere Grosseltern, die bei uns wohnten. Im Haus und Garten, aber auch in der Schreinerei des Vaters, gab es genügend Gelegenheiten, uns Kinder in der täglichen Arbeit einzubeziehen. So lernten wir früh, Verantwortung zu übernehmen und Entscheide zu treffen, uns selbst zu behaupten und Rücksicht zu nehmen. Fähigkeiten, die mir auch heute noch sehr zu gute kommen, gerade in der politischen Arbeit.

Nach den neun obligatorischen Schuljahren zog es mich in die Welt hinaus. Die Erfahrungen, welche ich als "Au-pair" in einer Familie in der französischen Schweiz und als Praktikantin in einem Kinderheim in Graubünden sammelte, führten zu meiner Ausbildung zur Sozialpädagogin. Die Arbeit als Sozialpädagogin - eingebunden im engen Heimalltag - forderte einen Ausgleich. So erlebte ich kürzere und längere Reisen in andere Weltgegenden und zu anderen Kulturen. Dies erweiterte meinen Erfahrungshorizont und prägt auch meine politische Arbeit.

Auf meinen Reisen wuchs in mir der Wunsch an einem Ort zu leben, wo viele Touristen hingehen, denn da muss es ja schliesslich schön sein. Seit Beginn der achtziger Jahre wohne ich im Kanton Luzern, neunzehn Jahre davon in der Stadt Luzern.

Das Verlangen nach mehr Wissen und Können, aber auch nach Veränderung führte mich zur zweiten Ausbildung in der Sozialarbeit. In dieser Ausbildung und in allen anschliessenden Praxisjahren als Sozialarbeiterin zeigte sich mir immer deutlicher die Verflochtenheit zwischen dem täglichen Leben mit seinen Problemen einerseits und den politischen Prozessen andererseits. Ich bin überzeugt, dass die engagierte Mitarbeit in den politischen Strukturen unseres Landes enorm wichtig ist. Die Rahmenbedingungen, in denen die Menschen in unserem Land leben, müssen von Menschen geprägt werden, denen soziale Verbesserungen und Umweltanliegen wichtig sind. Zu diesen Menschen zähle ich mich.

Meine politischen Leitsätze
Politische Arbeit bedeutet für mich, gesellschaftliche Rahmenbedingungen erarbeiten. Diese sollen sich daran messen, dass sie allen Menschen dienen, die in unserem Land leben. Sie sollen aber auch die Menschen und Länder nicht benachteiligen, von denen wir unsere Waren beziehen.

Um diesen Ansprüchen zu genügen braucht es eine Umweltpolitik, die Sorge trägt zu unseren Ressourcen, die unsere Umwelt schützt und nicht zusätzlich belastet. Es braucht eine nachhaltige Siedlungspolitik, die dem Menschen guten Wohn- und Arbeitsraum zur Verfügung stellt und gleichzeitig der Natur und den Wildtieren Freiräume lässt.

Ich bin überzeugt, dass wir in der Schweiz mehr dazu beitragen müssen, dass sich der Energieverbrauch pro Kopf reduziert, dass wir unsere Mobilität so organisieren müssen, dass ein grosser Teil mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt werden kann. Es muss uns gelingen, die Forderungen der Alpenschutzinitiative umzusetzen, auch wenn sie einer schnellen gewinnorientierten Wirtschaftspolitik zuwider laufen. Wir werden alle langfristig von diesen Investitionen profitieren.

Eine konsequente Umweltpolitik bedeutet für mich auch für eine sozial verträgliche Gesellschaftsordnung einzustehen. Die politischen Entscheidungen müssen sich immer daran messen, ob sie den sozial Schwächeren unserer Gesellschaft auch dienen. Ich setze mich dafür ein, dass Integration für alle Menschen möglich ist, die sich bei uns aufhalten. Insbesondere zugewanderte Menschen brauchen Rahmenbedingungen, die ihnen ganzheitliche Integration ermöglicht. Sie brauchen in ihrem Integrationsprozess Offenheit, Akzeptanz und Begleitung.

Für die Kinder braucht es neben einer gesunden Luft zum Atmen, auch genügend Betreuungsplätze. Es braucht Schulen, die genügend Ressourcen zur Verfügung haben, um den Kindern sowohl Wissen wie soziale Kompetenzen zu vermitteln. Es braucht genügend Lehrbetriebe die auch Jugendlichen mit einem Realschulabschluss offen stehen.

Wir brauchen familienfreundliche Arbeitsbedingungen: Existenz sichernde Löhne, gleitende Arbeitszeiten, flexible Teilzeitstellen für Frauen und Männer, ein flexibles Rentenalter ab 60 Jahren.

Unser Gesundheitssystem muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und nicht an der Spitzenmedizin. Insbesondere ältere Menschen brauchen ein Gesundheits- und Betreuungsnetz, das allen zugänglich ist, unabhängig von den jeweiligen wirtschaftlichen Möglichkeiten.

Um all diesen Forderungen immer wieder Gehör zu schaffen, braucht es eine konsequente Grüne Politik die ich mit Lust und Freude vertrete.



Judith Huber Judith Huber
» Ich wünsche mir eine tolerante Schweiz, welche alle Menschen, unabhängig vom Einkommen, Bildung oder Herkunft, vorerst mal willkommen heisst und wir dann gemeinsam eine gute Form des Zusammenlebens suchen. «
48, Emmenbrücke, Künstlerin
Mitgliedschaften: VCS, Greenpeace, visarte Zentralschweiz



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