Personen und Gremien - von A bis Z

Michael Töngi Michael Töngi
» Es braucht keine Villenzonen im Kanton, sondern mehr preisgünstigen Wohnraum. Dafür setze ich mich ein. «
47, Kriens, Generalsekretär Schweizerischer Mieterinnen- und Mieterverband, Vorstandsmitglied VCS Luzern
Mitgliedschaften: VCS, Pro Velo, HALU, CFD, Museum im Bellpark, Pink Cross, WWF

Biographisches:
  • 1967 werde ich in Rickenbach bei Beromünster geboren und verlebe dort meine ersten zwei ersten Lebensjahre. Die Erinnerungen sind eher verschwommen.
  • 1969 zieht die Familie zurück nach Kriens auf den Hof Unter-Strick mit einer wunderbaren Sicht auf Stadt, Berge und Autobahn.
  • 1974 bis 1980 lerne ich allerlei Nützliches in der Primarschule in der Kuonimatt.
  • 1980 bis 1987 Kantonsschule Alpenquai, auch hier war viel Brauchbares mit dabei.
  • 1988 bis 1997 Studium der Geschichte und der deutschen Sprachwissenschaften an den Universitäten Basel und Luzern. Dazwischen Postpaketstapler, Kinderbetreuer, Velokurier, Marktfahrer, IG Velo-Sekretär und Aushilfslehrer, dies allerdings nur einmal.
  • 1998 bis 2001 Sekretär des Grünen Bündnis, so macht man die Berufung zum Beruf.
  • 2001 bis 2002 Die Berufung rief zu laut und ich wechselte die Stelle und wurde bei der Neuen LZ Regionsredaktor. Ich lernte die Knochenarbeit des Zeitungsmachens. Nachdem einigen bürgerliche Agglomerationspolitiker kurz schwarz vor den Augen wurde, ergab sich eine alleits gute Zusammenarbeit.
  • 2003 bis 2011: Zuerst Kampagnenleiter und seit 2006 stellvertretender Geschäftsleiter des Deutschschweizer Mieterinnen- und Mieterverbands.
  • Ab 2011 Generalsekretär des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbands
  • Und seit einigen Jahren unregistriert verpartnert mit Thom Schlepfer.
Politische Herkunft:
Vielleicht war es das Heranwachsen auf dem Bauernhof, vielleicht der bereits frühkindliche Ärger über den Autobahnlärm, vielleicht wars eine frühe intellektuelle Anstrengung: Bereits Anfang der Kantonsschule standen für mich grüne Themen im Vordergrund - der Erhalt der Umwelt, die Verhinderung dieses ständigen Weiterwucherns der Agglomeration, der drohende Klimakollaps, der bereits Mitte der 80er Jahre von unserem Biologielehrer zum Thema gemacht wurde. Ganz wichtig waren für mich auch Dritte-Welt-Themen, gerechter Handel und eine Betroffenheit darüber, dass andernorts Menschen verhungern. Unvorstellbar. Diese Themen umtreiben mich auch heute noch, manches sieht etwas anders aus, nicht alles ist mehr so schwarz und weiss wie damals.

Neben den klassischen grünen Themen ist mir heute vor allem die Steuergerechtigkeit wichtig. Niemand bezahlt gerne Steuern und mit diesem Wissen versuchen Bürgerliche immer neue Steuerprivilegien für Gutverdienende einzuführen. Mit immer neuen Abzugsmöglichkeiten wird der Grundsatz, dass Reiche mehr Steuern zahlen sollen als Arme, durchlöchert. Dagegen wehre ich mich.



Rita Ueberschlag-Wyss Rita Ueberschlag-Wyss
Luzern



Anna Unternährer-Loder Anna Unternährer-Loder
» Kinder dürfen kein Armutsfaktor sein. Familien und Alleinerziehende sollen finanziell entlastet und mit Angeboten unterstützt werden, damit eine gesellschaftliche Benachteiligung verhindert werden kann. «
47, Ebikon, Zahntechnikerin
Mitgliedschaften: Greenpeace, Hausverein, Mobility



Harry van der Meijs Harry van der Meijs
Luzern, Mitglied Arbeitsgruppe Palaver



Beatrice von Holzen Beatrice von Holzen
» Das Leben ist ein Geschenk! Ich will mich für ein Kinder- und Lehrerfreundliches Schulsystem und für eine lebenswerte Pflege einsetzen. «
52, Familienfrau, Katechetin



Roni Vonmoos-Schaub Roni Vonmoos-Schaub
» Wir können nur überleben, wenn wir unseren Lebensstandard zurückfahren. Die Wohlhabenden müssen dabei viel mehr zurückstecken als die Benachteiligten. «
59, Ebikon, Biologe / Leiter des Sortengartens Erschmatt
Mitgliedschaften: Heimatschutz, Pro Natura, Erklärung von Bern

Er betreut ein Projekt zur Erhaltung von alten Sorten von Getreide und anderen Kulturpflanzen im Berggebiet. Er lebt in Ebikon zusammen mit seiner Partnerin in einer "neu gemischten" Familie. Er engagierte sich lange Zeit im Grossen Stadtrat, den er als erster Grüner auch präsidierte. Danach war er von 2001 bis Frühjahr 2004 Präsident der Grünen Kanton Luzern.



Paul von Moos Paul von Moos
Lic. iur., Ersatzrichter Amtsgericht Luzern-Stadt, Abteilung II, seit 2000



Cécile von Reding Cécile von Reding
» Eine Raumplanung, die auf eine Verdichtung nach Innen und auf eine ausgewogene Mischung von Arbeiten und Wohnen setzt. Erholungsräume für Mensch und Tier können so erhalten werden. «
60, Gruppenleiterin AWB Neubrugg, St.Brändi / Pflegefachfrau

"Es ist mir wichtig etwas zu bewegen. Nicht nur 'motzen' sondern mich selber engagieren. Das war schon immer mein Motto. Ich bin besorgt über den Zustand der Umwelt, die Entwicklung des Strassenverkehrs und die immer grössere Belastung der Unterschicht/kinderreichen Familien durch einseitige Kostenüberwälzung, familienenfeindliche Schul- und Arbeitsstrukturen einerseits und Steuervergünstigungen und einseitige Wirtschaftsinteressen andererseits. Stark betroffen von dieser negativen Entwicklung sind auch die Frauen. Das beste Beispiel dafür ist der Vorschlag zur 11. AHV-Revision. Da soll auf dem Buckel der Frau Millionen gespart werden."



Georg Vonwyl Georg Vonwyl
» Unsere Wirtschaft ist von Konkurrenz und einem Verschleiss der Ressourcen geprägt. Davon müssen wir wegkommen: Für eine Wirtschaft, die nachhaltig produziert und Solidarität ermöglicht. «
63, Buchrain, Bildhauer / Gestalter
Mitgliedschaften: VCS, Hausverein, Alpeninitiative



Gian Waldvogel Gian Waldvogel
Kriens, Co-Präsident Junge Grüne Kanton Luzern



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