Personen und Gremien - von A bis Z

Andreas Hofer Andreas Hofer
» Fortschritt ja - aber nicht ein quantitatives, sondern ein qualitatives Wachstum. So kann gewährleistet werden, dass die Schweiz schonend mit ihren Ressourcen umgeht. Kein Beitritt zur Europäischen Union. «
50, Sursee, Berufsfischermeister/Sozialpädagoge
Mitgliedschaften: Pro Sempachersee, Pro Natura, VCS



Daniel Hostettler Daniel Hostettler
Luzern, Vorstandsmitglied Grüne Stadt Luzern



Katharina Hubacher Katharina Hubacher
» Soziale und ökologische Anliegen brauchen Aufwind! «
61, Luzern, Bereichsleiterin Sozialberatung, Grossstadträtin seit 2002, Baukommission, Präsidentin der Einbürgerungskommission, Vorstand Grüne Luzern, Co-Präsidentin Grüne Luzern 2008 bis 2012
Mitgliedschaften: Avenir Social, Asylnetz Luzern, VCS, Greenpeace, Seeclub Sempach, Mieterverband, DFI

Lebenslauf
Meine Kindheit war geprägt vom Geist einer Mehrgenerationenfamilie: Meine Eltern sorgten nicht nur für uns fünf Kinder, sondern auch für unsere Grosseltern, die bei uns wohnten. Im Haus und Garten, aber auch in der Schreinerei des Vaters, gab es genügend Gelegenheiten, uns Kinder in der täglichen Arbeit einzubeziehen. So lernten wir früh, Verantwortung zu übernehmen und Entscheide zu treffen, uns selbst zu behaupten und Rücksicht zu nehmen. Fähigkeiten, die mir auch heute noch sehr zu gute kommen, gerade in der politischen Arbeit.

Nach den neun obligatorischen Schuljahren zog es mich in die Welt hinaus. Die Erfahrungen, welche ich als "Au-pair" in einer Familie in der französischen Schweiz und als Praktikantin in einem Kinderheim in Graubünden sammelte, führten zu meiner Ausbildung zur Sozialpädagogin. Die Arbeit als Sozialpädagogin - eingebunden im engen Heimalltag - forderte einen Ausgleich. So erlebte ich kürzere und längere Reisen in andere Weltgegenden und zu anderen Kulturen. Dies erweiterte meinen Erfahrungshorizont und prägt auch meine politische Arbeit.

Auf meinen Reisen wuchs in mir der Wunsch an einem Ort zu leben, wo viele Touristen hingehen, denn da muss es ja schliesslich schön sein. Seit Beginn der achtziger Jahre wohne ich im Kanton Luzern, neunzehn Jahre davon in der Stadt Luzern.

Das Verlangen nach mehr Wissen und Können, aber auch nach Veränderung führte mich zur zweiten Ausbildung in der Sozialarbeit. In dieser Ausbildung und in allen anschliessenden Praxisjahren als Sozialarbeiterin zeigte sich mir immer deutlicher die Verflochtenheit zwischen dem täglichen Leben mit seinen Problemen einerseits und den politischen Prozessen andererseits. Ich bin überzeugt, dass die engagierte Mitarbeit in den politischen Strukturen unseres Landes enorm wichtig ist. Die Rahmenbedingungen, in denen die Menschen in unserem Land leben, müssen von Menschen geprägt werden, denen soziale Verbesserungen und Umweltanliegen wichtig sind. Zu diesen Menschen zähle ich mich.

Meine politischen Leitsätze
Politische Arbeit bedeutet für mich, gesellschaftliche Rahmenbedingungen erarbeiten. Diese sollen sich daran messen, dass sie allen Menschen dienen, die in unserem Land leben. Sie sollen aber auch die Menschen und Länder nicht benachteiligen, von denen wir unsere Waren beziehen.

Um diesen Ansprüchen zu genügen braucht es eine Umweltpolitik, die Sorge trägt zu unseren Ressourcen, die unsere Umwelt schützt und nicht zusätzlich belastet. Es braucht eine nachhaltige Siedlungspolitik, die dem Menschen guten Wohn- und Arbeitsraum zur Verfügung stellt und gleichzeitig der Natur und den Wildtieren Freiräume lässt.

Ich bin überzeugt, dass wir in der Schweiz mehr dazu beitragen müssen, dass sich der Energieverbrauch pro Kopf reduziert, dass wir unsere Mobilität so organisieren müssen, dass ein grosser Teil mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt werden kann. Es muss uns gelingen, die Forderungen der Alpenschutzinitiative umzusetzen, auch wenn sie einer schnellen gewinnorientierten Wirtschaftspolitik zuwider laufen. Wir werden alle langfristig von diesen Investitionen profitieren.

Eine konsequente Umweltpolitik bedeutet für mich auch für eine sozial verträgliche Gesellschaftsordnung einzustehen. Die politischen Entscheidungen müssen sich immer daran messen, ob sie den sozial Schwächeren unserer Gesellschaft auch dienen. Ich setze mich dafür ein, dass Integration für alle Menschen möglich ist, die sich bei uns aufhalten. Insbesondere zugewanderte Menschen brauchen Rahmenbedingungen, die ihnen ganzheitliche Integration ermöglicht. Sie brauchen in ihrem Integrationsprozess Offenheit, Akzeptanz und Begleitung.

Für die Kinder braucht es neben einer gesunden Luft zum Atmen, auch genügend Betreuungsplätze. Es braucht Schulen, die genügend Ressourcen zur Verfügung haben, um den Kindern sowohl Wissen wie soziale Kompetenzen zu vermitteln. Es braucht genügend Lehrbetriebe die auch Jugendlichen mit einem Realschulabschluss offen stehen.

Wir brauchen familienfreundliche Arbeitsbedingungen: Existenz sichernde Löhne, gleitende Arbeitszeiten, flexible Teilzeitstellen für Frauen und Männer, ein flexibles Rentenalter ab 60 Jahren.

Unser Gesundheitssystem muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und nicht an der Spitzenmedizin. Insbesondere ältere Menschen brauchen ein Gesundheits- und Betreuungsnetz, das allen zugänglich ist, unabhängig von den jeweiligen wirtschaftlichen Möglichkeiten.

Um all diesen Forderungen immer wieder Gehör zu schaffen, braucht es eine konsequente Grüne Politik die ich mit Lust und Freude vertrete.



Judith Huber Judith Huber
» Ich wünsche mir eine tolerante Schweiz, welche alle Menschen, unabhängig vom Einkommen, Bildung oder Herkunft, vorerst mal willkommen heisst und wir dann gemeinsam eine gute Form des Zusammenlebens suchen. «
50, Emmenbrücke, Künstlerin
Mitgliedschaften: VCS, Greenpeace, visarte Zentralschweiz



Franziska Hufschmid Franziska Hufschmid
» Damit wir und zukünftige Generationen in intakter Umwelt aufwachsen können - grünwärts, in Achtsamkeit mit Mensch, Tier und Pflanze. «
Familienfrau/Pflegefachfrau, Adligenswil
Mitgliedschaften: Greenpeace, Hausverein, SBK, VCS, WWF



Hans-Peter Hug Hans-Peter Hug
» Schule und Bildung schaffen Zukunft und Lebensqualität, und sie leisten Integration in den Quartieren. «
58, Lic. Phil. I, Lehrer Kaufm. Berufsschule Luzern, Zwei Töchter; Mitglied der Arbeitsgruppe Palaver

"Politische Fragen haben mich seit jeher interessiert und ich war in verschiedenen Bewegungen immer wieder aktiv (z. B. gegen überdimensionierten Strassenbau, für gleiche Ausbildung von Mädchen und Knaben, für eine aktive Jugendpolitik und soziale Integration, etc.). Ich wohne nun seit zehn Jahren in der Stadt Luzern. Die Stadt ist mein Lebensraum, deren Entwicklung bedeutet mir viel. Ich finde es eine neue Herausforderung, politisch nicht nur informiert zu sein und im Hintergrund zu wirken, sondern auch in einem Amt mitzubestimmen."



Sabine Hug Sabine Hug
» Natur und Wildtiere brauchen im dicht besiedelten Kanton Luzern miteinander vernetzte Biotope, Wälder und Grünflächen. «
42, Beromünster, Kindergärtnerin/schulische Heilpädagogin
Mitgliedschaften: Pro Natura, VCS



Christian Hunn Christian Hunn
» Ich setze mich für die 2000-Watt-Gesellschaft ein. Sie ist keine Utopie, sondern ein vernünftiges und realistisches Ziel. «
52, Emmenbrücke, Werklehrer



Marco Huwiler Marco Huwiler
» Jetzt Emmen gestalten und verbinden - Nachhaltige Siedlungsentwicklung für den Weg zur Stadt «
23, Student Raumplanung
Mitgliedschaften: jubla St.Maria, pro natura, vseth, guv



Adrian Häfliger Adrian Häfliger
» Autonomie und Solidarität durch Bildung für alle «
37, Lehrer / Philosoph
Mitgliedschaften: Präsident Philosophische Gesellschaft Luzern



Mirjam Kalt Mirjam Kalt
» In der konstruktiven Auseinandersetzung mich einsetzen für eine Gemeinde, die nachhaltige Entwicklung fördert, Brücken zwischen Kulturen schafft und einen Lebensraum für alle bietet - das möchte ich! «
Kriens, Dipl. Psychologin FH/Mediatorin SDM, Einwohnerrätin
Mitgliedschaften: Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, Hausverein, Schweiz. Dachverband Mediation



Andreas Kappeler Andreas Kappeler
» Wir haben nur eine Welt. Aus Rücksicht auf die nächsten Generationen müssen wir schon heute schonend mit unseren Ressourcen umgehen. «
33, Emmen, Politischer Sekretär, Einwohnerrat Emmen (seit 2005), Mitglied R&GPK (seit 2010), Fraktionschef SP/Grüne (2010-2013), Einwohnerratspräsident Emmen 2013/2014
Mitgliedschaften: Pro Velo, Schutzverband Flugplatz Emmen, Wagenbaugruppe Chaostroppe



Sina Kaufmann Sina Kaufmann
» Den ökologischen Fussabdruck reduzieren – damit wir den kommenden Generationen eine intakte Natur hinterlassen. «
21, Wolhusen, Laborantin EFZ Fachrichtung Chemie
Mitgliedschaften: Junge Grüne



Sonja Kaufmann Sonja Kaufmann
» Gemeinsam innovative Lösungen für den sozialen Zusammenhalt und das ökologische Gleichgewicht entwickeln - dafür setze ich mich ein. «
48, Luzern, Managerin im Nonprofitbereich / Mutter



Rozan Kayra-Alicioglu Rozan Kayra-Alicioglu
» Ich engagiere mich für die gegenseitige Integration von ausländischer und einheimischer Bevölkerung in der Schweiz und für die Einhaltung der Menschenrechte weltweit. «
41, Sursee, Sozialarbeiterin / Systemtherapeutin ZSB
Mitgliedschaften: Vereinigte Völker Sursee



Sepehr Khajjamian Sepehr Khajjamian
» Integrieren statt Ausschaffen. «
24, Luzern, Berufsmatura/Sicherheitsdienstleister, Vorstandsmitglied Grüne Stadt Luzern



Roger Kirchhofer Roger Kirchhofer
» Gesund bleiben in einem intakten Arbeitsumfeld - die Stadt muss faire, gesundheitsfördernde und sinnstiftende Arbeitsplätze fördern. «
46, Luzern, Soziologe/wissenschaftlicher Mitarbeiter
Mitgliedschaften: vpod, Pro Specie Rara, Pro Velo, Ski-Club Kriens



Doris Klauser Doris Klauser
50, Ebikon, Kfm. Angestellte/Postzustellerin



Verena Kleeb Verena Kleeb
54, Werklehrerin, Organisationsberaterin/Supervisorin in Ausbildung.

"Mit meinem Lebenspartner Beat Walthert betreue ich unsere drei Kinder Leo (95), Zora (98) und Mira (2000). In einem Teilpensum begleite ich erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung. Acht Jahre war ich für das Amt Willisau im Grossen Rat, seit Januar 2000 Mitglied der regierungsrätlichen Kommission für Erziehungs- und Bildungsfragen (KEB) und seit 1998 Vorstandsmitglied der RegioHER, wo ich die Arbeitsgruppe Bildung leite."



Samuel Kneubühler Samuel Kneubühler
» Nicht eine Traumwelt für wenige, sondern eine Traumstadt für viele! «
28, Luzern, Sozialarbeiter FH Bsc., Vorstandsmitglied Grüne Luzern
Mitgliedschaften: VCS, Erklärung von Bern (EvB), Netzwerk Neubad, Quartierverein Hirschmatt-Neustad, MieterInnenVerband, Alumni Hochschule Luzern, Wikimedia Schweiz, FVS, Konzerthaus Schüür, Greenpeace, Pro Natura, Avenir Social (Berufsverband)



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