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Fair Food: Fairness statt grenzenlose Auswahl

14. September 2018

Knapp die Hälfte, der in der Schweiz verkauften Lebensmittel werden importiert. Brauchen wir Erdbeeren an Weihnachten oder Äpfel aus Neuseeland?

Denn eigentlich wissen wir es doch, dass diese riesige Auswahl an Lebensmittel zu jeder Zeit in riesigen Monokulturen mit viel Chemie und tiefsten Löhnen produziert werden. Und was tun wir hier im Schweizer Detailhandel?

Mit unserer Auswahl können wir viel beeinflussen. Erfreulich: Die Umsätze für nachhaltig produzierte Lebensmittel steigen jedes Jahr. Also, für immer mehr Konsumenten geht es nicht um billig, billig und um alle Produkte zu jeder Zeit, sondern sie wollen gesunde, natürliche, ökologisch und sozial produzierte Lebensmittel.

Wir haben es in der Hand, mit dem Ja zur Fair-Food-Initiative ein Zeichen für mehr Gesundheit, Natürlichkeit und Fairness zu setzen. Mit dem Ja zu Fair Food geben wir der Politik den klaren Auftrag, dass bei neuen Freihandelsverträgen die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Produktion zu fairen Löhnen vor Ort geschaffen werden.

Josef Bircher Präsident Bio Luzern