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Monique Frey tritt nicht zu zweitem Wahlgang an

12. Juni 2018

Bild zu 2. Wahlgang Emmen
Bild zu 2. Wahlgang Emmen Monique Frey wird nicht zum zweiten Wahlgang der Emmer Gemeinderatswahlen antreten. Die Grünen wollen die Kräfte links der Mitte bündeln und unterstützen für den zweiten Wahlgang Brahim Aakti von der SP als Gemeinderatskandidaten.

Die Parteileitung der Grünen hat gemeinsam mit Monique Frey entschieden, trotz durchaus respektablem Resultat im zweiten Wahlgang nicht mehr anzutreten.

Gründe für das Nichtantreten
Aus Sicht der Grünen ist es wichtig, dass es auch in Zukunft eine linksgrüne Vertretung im Emmer Gemeinderat geben wird. In Anbetracht der Ausgangslage, dass die Kandidaten von SVP und CVP relativ deutlich voraus liegen ist es unabdingbar, dass links der Mitte die Kräfte gebündelt werden und im zweiten Wahlgang eine gemeinsame Kandidatur von Mittelinks unterstützt wird.

Grüne unterstützen im zweiten Wahlgang Brahim Aakti
Die Grünen sind überzeugt, dass die Differenz zu den rechtsbürgerlichen Kandidaten im zweiten Wahlgang wettgemacht werden kann. Die Grünen glauben, dass die Emmerinnen und Emmer keinen noch  einseitiger besetzten Gemeinderat möchten, als heute. Der heutige, bürgerlich-dominierte Gemeinderat hat die Emmer Finanzprobleme lange vor sich hingeschoben, statt sie zu lösen und konnte zudem oft keine mehrheitsfähigen Vorlagen vors Parlament bringen.

Es ist aus Sicht der Grünen enorm wichtig, dass Ökologie, Nachhaltigkeit, Soziales und Offenheit im Gemeinderat eine Stimme haben. Mit Brahim Aakti steht ein Kandidat zur Wahl, der diese Punkte verkörpert und in den Gemeinderat einbringen wird. Als Ingenieur weiss Brahim Aakti zudem, wie man präzise rechnet. Die Grünen unterstützen daher Brahim Aakti im zweiten Wahlgang.