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Bodeninitiative der Grünen Sursee kommt zustande

Archiv: 24. April 2018

Bild zu Bodeninitiative der Grünen Sursee kommt zustande
Bild zu Bodeninitiative der Grünen Sursee kommt zustande Mit 504 gültigen Unterschriften reichten die Grünen Sursee ihre kommunale Initiative "Üse Bode, Üsi Zuekonft" erfolgreich ein. Die Initiative fordert, dass die Stadt Sursee ihr Land nicht mehr verkaufen, sondern nur noch im Baurecht abgeben kann.

Land in öffentlichem Besitz ist in Sursee ein rares Gut geworden. Die Stadt Sursee besitzt nur noch wenig eigene Grundstücke, das Meiste ist in privater Hand. Aus diesem Grund lancierten die Grünen Sursee am 26. Februar 2018 eine kommunale Initiative, um die verbliebenen Landreserven der Stadt Sursee zu schützen. "Mit unserem grossen Bevölkerungswachstum braucht Sursee immer mehr Schulen, Altersheime, Räume für die Jugend. Um das bereitzustellen, braucht die Stadt Sursee Land!" erklärt Samuel Zbinden, Präsident der Grünen Sursee, die Beweggründe für die Lancierung.

Die Grünen Sursee freuten sich über den Anklang der Initiative bei der Bevölkerung. "Wir erhielten zahlreichen Unterschriften von Privatpersonen zugeschickt. Ohne diese wertvolle Unterstützung wäre unsere Initiative wohl nicht zustande gekommen", zeigt sich Samuel Zbinden dankbar. Im Hinblick auf die kommende Abstimmung sei die grosse Zahl der Unterschriften ein gutes Zeichen, so Zbinden. Nötig gewesen wären bloss 300 Unterschriften.

Als nächstes wird nun der Stadtrat einen Beschluss zur Initiative fassen. "Der Ball liegt nun beim Stadtrat, sich für eine nachhaltige Bodenpolitik einzusetzen" kommentiert Samuel Zbinden. Einen völlig verwässerten Gegenvorschlag wie in Hochdorf würden die Grünen Sursee nicht unterstützen. "Unser Initiativtext lässt bereits einige Ausnahmen zu, um den Stadtrat nicht zu sehr einzuschränken. Damit ist er bereits ein Kompromiss.", schliesst Zbinden.

Samuel Zbinden, Präsident Grüne Sursee, samuel.zbinden@gruene-sursee.ch