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Die Grünen Luzern sagen JA zum kantonalen Energiegesetz

Archiv: 20. April 2018

Die Grünen Luzern fassten an der kantonalen Mitgliederversammlung einstimmig die Ja-Parole zum kantonalen Energiegesetz und zur Gesundheitsinitiative, über welche am 10. Juni 2018 abgestimmt wird. Nach einer engagierten Diskussion fassten die Mitglieder zudem die Parolen zu den zwei nationalen Abstimmungsvorlagen, die Vollgeld-Initiative und das Geldspielgesetz. Beide wurden von den Mitgliedern abgelehnt.

Die grüne Fraktions-Vorsitzende Monique Frey brachte es auf den Punkt: "Das neue Energiegesetz fördert die einheimische, erneuerbare Energieproduktion. Davon profitieren auch die Bauern!". Die gut besuchte Mitgliederversammlung verfolgte interessiert das einführende Referat von Beat Marty (Projektleiter Energie des Kanton Luzerns) welche den Mitglieder die Vorzüge des Energiegestzes, welches im Interesse des Gewerbes ist, darlegte. Die Grüne Parolenfassung war einstimmig: Ja zum kantonalen Energiegesetz und Nein zum Referendum.

Die grüne Kantonsrätin Christina Reusser stellte die kantonale Volksinitiative "Für eine sichere Gesundheitsvorsorge im ganzen Kanton Luzern" vor. Dazu fassten die Mitglieder ebenfalls eine einstimmige Ja Parole. Sie folgten der Argumentation von Reusser für eine Sicherung der Gesundheitsqualität für unsere Bevölkerung Dank gut ausgebildetem Personal und einer flächendeckenden Spital- und Notfallvorsorge.

Bei den beiden nationalen Abstimmungsvorlagen, der Vollgeld-Initiative und dem Bundesgestz über Geldspiele fasst die Mitgliederversammlung nach angeregten Diskussionen jeweils die Nein-Parole.

Maurus Frey, Präsident der Grünen Luzern, informierte die Anwesenden zum Schluss über die laufende grüne Kampagne "uns-triffts.ch" - Luzern hat ein Finanzproblem. Lösen wir es jetzt! Inzwischen haben zahlreiche LuzernerInnen und Luzerner sich auf der Plattform darüber geäussert, wo und wie sie die kantonalen Sparmassnahmen treffen. Zudem berichtete er über den aktuellen Stand der laufende Vorbereitungen zu den kantonalen Wahlen 2019.