Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2017

Breit abgestütztes Nein zur Fremdsprachen-Initiative

Archiv: 2. Juli 2017

CVP, FDP, GLP, Grüne uns SP wollen nicht, dass die Kinder in ihrem Lerneifer gebremst werden. Sie sagen Nein zur Fremdsprachen-Initiative.

api. Heute wird an allen Luzerner Primarschulen ab der 3. Klasse Englisch unterrichtet, ab der 5. Französisch. Mit Erfolg, wie entsprechende Umfragen und Studien belegen. SVP und Lehrerverband wollen nun das Rad der Zeit zurückdrehen. Mit einer gemeinsamen Initiative fordern sie, dass an der Primarschule ab sofort nur noch eine Fremdsprache unterrichtet wird. Dagegen wehren sich alle übrigen Parteien. Im Hinblick auf die Volksabstimmung vom 24. September hat sich nun ein breit abgestütztes überparteiliches Nein-Komitee gebildet. Mit dabei: CVP, FDP, GLP, Grüne und SP. Das aktuelle Fremdsprachenmodell 3/5 sei aus staats-, wirtschafts- und bildungspolitischen Überlegungen beizubehalten, sagt Monique Frey, Fraktionschefin der Grünen: «Frühes Fremdsprachen-Lernen ist wirkungsvoll und bereitet den Kindern Freude. Die Fremdsprachen-Initiative dagegen benachteiligt die leistungsstarken Schüler, löst hohe Kosten aus und führt Luzern ins bildungspolitische Abseits.»

Breit abgestütztes überparteiliches Komitee...
Bildlegende: Gemeinsam gegen die Fremdsprachen-Initiative: (v.l.) Michèle Graber (GLP), Ludwig Peyer (CVP), Ylfete Fanaj (SP), Andreas Moser (FDP) und Monique Frey (Grüne). (Bild apimedia)