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Stadtrat verpasst Chance für Energiewende

Archiv: 14. November 2014

Die Jungen Grünen Stadt Luzern halten an der Flachdach-Initiative fest und sind enttäuscht von der Reaktion des Stadtrats.

Ziel der Jungen Grünen

Im letzten Herbst haben die Jungen Grünen ihre Flachdach-Initiative eingereicht. Laurin Murer, Grossstadtrat und Vorstandsmitglied Junge Grüne Stadt Luzern: "Das Ziel der Jungen Grünen ist, dass in der Stadt Luzern der gesamte Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird." Dazu trägt die Flachdach-Initiative einen entscheidenden Teil bei.

Flachdach-Initiative ist wichtig für Energie- und Klimastrategie

Nun hat die Stadt dazu Stellung bezogen und unterstützt die Initiative in den Grundzügen. Der Stadtrat lehnt sie jedoch trotzdem ab, weil die Stadt nicht nur auf Stromproduktion setzten will, sondern auch auf Energieeffizienz. Laurin Murer widerspricht dem nicht: "Wir wollen auf keinen Fall andere erneuerbare Energien und Energieeffizienz bekämpfen. Was wir wollen, ist die stärkere Nutzung von Solarenergie. Diese Form der Energiegewinnung hat noch immer ein enormes Potential und dieses wollen wir vorantreiben." Die Flachdach-Initiative ist ein Puzzleteil der ganzen Lösung. Das sieht auch die Stadt so, wie sie im dazugehörigen Bericht und Antrag schreibt. Es ist ein Puzzleteil, welches einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Ziele der bestehenden städtischen Energie- und Klimastrategie aus dem Jahr 2011 leisten würde. Zudem würde dies Arbeit für einheimische Fachkräfte bedeuten. Ganz nach dem Credo global denken, lokal handeln .

Junge Grüne sind enttäuscht

Laurin Murer erklärt: "Wir sind von der Antwort des Stadtrats enttäuscht. Es fehlt ihm offensichtlich der Mut, den Absichtserklärungen zur Energiewende Taten folgen zu lassen." Die Jungen Grünen setzen ihre Hoffnung nun ins Stadtparlament, das die Initiative annehmen oder aber ihr einen vernünftigen Gegenvorschlag entgegensetzen kann.

Initiative will keine Ungleichbehandlung

Die Initiative zielt bewusst nur auf die für Solarenergie am besten geeigneten Flachdächer, denn bei diesen spricht nichts gegen eine Nutzung der Solarenergie. Bei Flachdächern sind Konflikte mit dem Ortsbild- und Denkmalschutz ausgeschlossen. Und bei den am besten geeigneten Dächern stimmt das Kosten-Nutzen-Verhältnis und die Fläche wird nicht anderweitig beansprucht. Eine Ausnahme bieten Dachterrassen, was bei der Initiative berücksichtigt wird.

Die Initiative fordert die Nutzung von Sonnenenergie nicht ausschliesslich bei diesem einen Teil der Gebäude, sondern setzt dies bewusst als minimale Limite. Das Parlament kann auch noch auf weiteren Gebäuden Solarenergienutzung festsetzen und damit eine allfällige Ungleichbehandlung der durch die Initiative erfassten und nicht erfassten Gebäuden ausräumen.