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Grüne verlangen vom Regierungsrat Fakten zur Zentral- und Hochschulbibliothek

Archiv: 24. Januar 2012

Es wird immer deutlicher, dass ein Neubau für die ZHB nicht realisiert werden kann. Der schludrig recherchierte Vorstoss der Bürgerlichen wird ohne greifbares Resultat zu einer weiteren Verzögerung für die Bibliothek führen. Die Grünen fordern vom Regierungsrat, dass er rasch aufzeigt, wie realistisch er einen Neubau hält. Es ist wichtig, dass dann alle Kräfte zusammen die richtigen Konsequenzen ziehen.

Der heutige Artikel in der Luzerner Zeitung zeigt das Desaster des bürgerlichen Vorstosses für einen Neubau der Zentral- und Hochschulbibliothek so richtig auf. Zu allen anderen Schwierigkeiten für einen Neubau ist nun auch noch ein Vertrag aufgetaucht, der dem Kanton die Auflage macht, am Bibliotheksstandort nur eine Bibliothek oder ein Museum zu bauen.

Die Grünen haben bereits in der Kantonsratsdebatte darauf hingewiesen, dass ein Neubau auf verschiedene raumplanerische Schwierigkeiten stossen würde. Das wollte kaum jemand hören und die Idee eines Neubaus wurde auf Grund einer zweiseitigen Skizze von Hans Aregger beschlossen. Politisches Kalkül ‐ der Wille, die für die Bibliothek eingesetzten Gelder anderweitig zu verwenden - und Launigkeit führten zu diesem Entscheid.

Das erste Fazit ist aus Sicht der Grünen klar: Die Neubauidee ist schon wieder gestorben. Immerhin ging dies rasch. Es müssen nur die richtigen noch das Begräbnis herrichten. Die Grünen lassen gerne den Bürgerlichen den Vortritt. Die Mittel zur Sanierung müssen wieder in das Budget 2012 und folgende aufgenommen werden. Ansonsten entsteht eine weitere Verzögerung bei der Sanierung.

Gleichzeitig muss der Regierungsrat jetzt rasch eine umfassende Auslegeordnung machen. Er hat sich bisher zu passiv verhalten. Die Idee eines Neubaus konnte nur entstehen, weil durch die Verschiebung des Umbaus durch den Regierungsrat vor einem Jahr Raum für Spekulationen geöffnet wurde. Der Regierungsrat soll in Zusammenarbeit mit allen Kräften, die für den Bildungsstandort Luzern, für eine verlässliche kantonale Politik und für eine längerfristige Immobilienstrategie einstehen, das Heft in die Hand zu nehmen. Dazu gehört eine aktive Informationspolitik und eine saubere Grundlage, damit der Kantonsrat anlässlich der Budgetdebatte im März seinen Entscheid korrigieren kann.

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