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Archiv: 7. Juli 2008

Horw: Konrad Durrer und Mitunterzeichnende fordern den Gemeinderat in einer Motion vom 27. April 2011 auf, einen Planungsbericht zu erstellen, der die Zusammenarbeit mit der Zentralbahn aufzeigt.

Wie der Name sagt, geht es im soeben verabschiedeten Bebauungsplan Zentrumszone Bahnhof auch um den Anschluss von Horw an die Bahn. Horw ist eine der grössten Gemeinden im Streckennetz der Zentralbahn. Umgekehrt ist die Zentralbahn eine wichtige Verkehrsader von und nach Horw.

Eine Fahrt von Horw nach Engelberg dauert seit der Eröffnung des Tunnels 24 Minuten länger als von Luzern aus, wobei Reisende entweder im zugigen Hergiswiler Bahnhof zwanzig Minuten warten müssen oder zuerst zurück nach Luzern fahren müssen. Auch Studierende aus dem Einzugsgebiet Stans/Engelberg können in Horw nicht aussteigen (obwohl der Zug oft wegen Kreuzungsproblemen praktisch anhält im Bahnhof Horw).

Die Attraktivität des neuen Bahnhofgebiets könnte enorm gesteigert werden, wenn es möglich wäre, direkt von den Gebäuden und Plätzen (Wohngebiet, Café, ...) in den Zug einzusteigen bzw. dort auf Ankommende zu warten. Dazu ist es nötig, dass die Zugtüren nicht gegen die Mitte, sondern gegen aussen geöffnet werden. Ein Mittelperron macht nur in Bezug auf Umsteigemöglichkeiten Sinn, die aber in Horw nicht benötigt werden.

Damit die beiden neuen Quartiere nicht durch die Bahnlinie völlig voneinander getrennt werden und ein Zustieg auf beiden Seiten optimal möglich ist, muss auch die Bahnhofunterführung grosszügig gestaltet werden. Hier handelt es sich nun um eine zentrale Verbindungsachse für Fussgänger und Velofahrende Richtung Horw Zentrum und auch Horw "Ziegelei" sowie Kriens-Pilatusmarkt. In einer Orientierungsveranstaltung für den Einwohnerrat konnten wir vernehmen, dass der Kanton über die Entwicklungen in Horw Zentrumszone Bahnhof sehr erfreut ist. Nicht zuletzt, weil er hier ‐ im Gegensatz zu anderen Entwicklungsschwerpunkten ‐ keine finanzielle Vorleistungen zu tätigen hat. Als Entschädigung dafür sollte er sich mit Horw zusammen für eine gute Lösung mit der Zentralbahn einsetzen.

Deshalb verlangen wir vom Gemeinderat einen Planungsbericht, der die Zusammenarbeit mit der Zentralbahn aufzeigt. Wir verlangen, dass der Gemeinderat dabei eine aktive Rolle einnimmt, die die Interessen der jetzt und in Zukunft Betroffenen vertritt.

Dabei sind mindestens folgende Punkte zu klären:
  1. Wiedereinführung des Schnellzugshaltes für die Züge nach Engelberg und Interlaken
  2. Ein- und Ausstiegsmöglichkeit auf den Perronaussenseiten (Bahnhofgebäude, neue Siedlung/Platz)
  3. Erstellung einer grosszügigen Verbindung der neuen Horwer "Stadt"-Teile westlich und östlich des Bahnhofs
  4. Für einzelne Fragen ist die Zusammenarbeit mit den umliegenden, ebenfalls betroffenen Gemeinden Kriens und Luzern, dem Kanton und dem einflussreichen Tarifverbund aufzuzeigen.

Mitunterzeichnende:
Franz Leipold, L2O
Heiri Schwegler-Bächler, L2O
Jörg Stalder, L2O
Rita Wyss, L2O