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Die Gütschbahn erhalten!

Archiv: 14. April 2008

Medienmitteilung Grüne Stadt Luzern

Die Grünen der Stadt Luzern bedauern die kurzfristige vorläufige Betriebseinstellung der Gütschbahn durch die Château Gütsch Immobilien AG des russsichen Oligarchen Alexander Lebedew. Zwar ist zu begrüssen, dass die AG auf den 1. Juni einen kostenlosen Shuttle-Bus vom Stadtzentrum auf den Gütsch anbieten will. Unklar sind jedoch Fahrplan sowie Anbindung an den öffentlichen Verkehr; der Shuttledienst kann die Bahn nicht gleichwertig ersetzen.

Die AG als Hotelbesitzerin sieht im Moment keine Sanierung der Bahn vor. Es ist leider zu befürchten, dass die Bahn aufgrund betriebswirtschaftlicher Überlegungen endgültig stillgelegt wird.

Die Gütschbahn ist für die Bewohnerinnen und Bewohner der Gütschhöhe ein wichtiges öffentliches Verkehrsmittel. Ebenso wichtig ist die Bahn für die Erreichbarkeit des Erholungsgebiets Gütsch-Sonnenberg. Zudem ist sie Teil der kulturgeschichtlich bedeutenden Hotelanlage und als weltweit älteste zweigleisige Standseilbahn einzigartig. Die Bahn darf nicht aufgrund ausschliesslich ökonomischer Erwägungen aus dem Bild der Stadt verschwinden.

Es ist im Interesse der Öffentlichkeit nötig, den Betrieb der Bahn auch weiterhin zu gewährleisten. Die Grünen fordern deshalb den Stadtrat auf, alles zu unternehmen, um die Gütschbahn zu erhalten. Die öffentliche Hand ist gefordert, sich konzeptionell und finanziell an der Sanierung der Bahn zu beteiligen. Zudem soll die Bahn in den Tarifverbund integriert werden. Eine gemischtwirtschaftliche Trägerschaft ist zu prüfen. Dazu soll der Stadtrat das Gespräch mit der Château Gütsch Immobilien AG suchen.

Die Fraktion der Grünen/Jungen Grünen im Luzerner Stadtparlament wird zur Gütschbahn einen dringlichen Vorstoss einreichen. Eine Stadt zum Leben gern! Das soll Luzern sein. Der Erhalt der Gütschbahn ist ein Teil dieser Lebensqualität.