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Einrichtung von Busspuren innerorts und Busschleusen/Pförtneranlagen

Archiv: 20. Februar 2006

Motion von Patrick Graf, namens der GB/JG-Fraktion

Wir fordern die Regierung auf, auf den Kantonsstrassen innerorts in Agglomeration und Stadt Luzern schnellstmöglich, und nicht erst nach dem allfälligen Bau von neuen Strassen, Busspuren zu schaffen ‐ wenn nötig auch zu Lasten von bestehende Spuren für den MIV. Wo keine Busspuren möglich sind, soll der Bus priorisiert werden, insbesondere auch mittels Busschleusen (Pförtneranlagen), welche dem Bus die Fahrbahn freihalten.

Begründung
Stadt und Agglomeration Luzern stehen immer öfter und immer länger im Stau. Davon sind auch jene Verkehrsteilnehmer betroffen, welche den Bus benützen und damit den Stau vermindern helfen. Sie stecken wegen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) mit dem Bus im Stau. Das macht Busfahren sehr unattraktiv, was wiederum das Umsteigen erschwert und damit noch mehr Stau bewirkt.

Wer Bus fährt und damit den öV unterstützt, die Umwelt schont und zur Entlastung der Strasseninfrastruktur beiträgt, soll nicht länger im Stau stehen und wertvolle (Arbeits-)Zeit verlieren.

Die Buspriorisierung ist besonders für die verkehrsreichen Agglomerationsgemeinden und die Stadt Luzern dringend. So stehen beispielsweise die Busschleusen von Ebikon oder Emmen/Littau Richtung Luzern und die Busbevorzugung Kriens-Luzern schon lange an und sollen nun endlich eingerichtet werden. Die Buspriorisierungen sind bereits im Verkehrskonzept Hauptachsen Stadt Luzern (VKHL) vom September 2000 geplant, wurden bis heute aber leider erst ungenügend und zögerlich umgesetzt.

Die Wirtschaft ist auf ein funktionierendes ÖV-System angewiesen. Falls dieses attraktiv ist, steigen viele um und der wirtschaftlich notwendige Verkehr kann fliessen.