Grüne Vorstösse im Stadtparlament Luzern - Archiv 2004

Städtische Vorstösse abonnieren
  RSS-Feed abonnieren
Folgen Sie uns!
Neue Blog-Beiträge:
Die Logik, die muss sich uns noch erschliessen
Regierung muss aktuellste Hochrechnung zum Finanzjahr 2017 veröffentlichen
Die Gruenen haben ihre Chance genutzt
Bildungsqualität im Kanton Luzern sichern!
Hauptsache, man ärgert sich. Über den Grund streiten wir uns noch etwas.

» zum Blog

Unterschreiben!
Möchten Sie eine der Initiativen oder Referenden unterschreiben, für die aktuell Unterschriften gesammelt werden? Hier finden Sie eine laufend aktualisierte Liste!
Vier Velospuren am Schweizerhofquai

Archiv: 26. Oktober 2004

Dringliches Postulat von Christa Stocker Odermatt, namens der GB/JG-Fraktion, und Peter Henauer, namens der SP-Fraktion

Die Planung für das neue Projekt am Schweizerhofquai ist in Arbeit. Der Schweizerhofquai hat städtebaulich und verkehrstechnisch eine grosse Bedeutung. Die Planung muss daher sorgfältig erfolgen und die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden erfüllen. Das neue Projekt muss im Bereich der Verkehrssicherheit besser sein als der Status quo. Wir wollen den städtischen Veloverkehr erhöhen und fordern daher sichere Routen. Dies muss bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Nachher ist es zu spät.

In der «Neuen Luzerner Zeitung» war vor kurzer Zeit zu lesen, dass stadteinwärts nur eine Velospur auf der rechten Seite geplant wird.

In Spitzenzeiten befahren zwischen 150 und 200 Velos in der Stunde den Quai. Gemäss dem Kantonalen Radroutenkonzept handelt es sich beim Schweizerhofquai um eine Radroute der 1. Priorität. Die gegenwärtige Situation schreckt viele Velofahrende ab.

Aus unserer Sicht braucht es aus sicherheitstechnischen Gründen vier Velospuren, zwei stadtauswärts und zwei stadteinwärts. Die aktuelle Planung kann aus folgenden Gründen nicht die Lösung sein:
  • Unfallprotokolle zeigen deutlich, dass Kreuzungen und Querungen für Velofahrende gefährlich sind, weil viele Autofahrende nicht damit rechnen, dass Velos die Spur wechseln.
  • Die Verkehrsführung stadteinwärts mit nur einer Spur am rechten Rand zwingt Velofahrende, die Richtung Bahnhof abbiegen wollen, die Spur auf der Seebrücke zu wechseln. Die Seebrücke und der Schweizerhofquai sind meistens dicht befahren und das Spurwechseln entsprechend gefährlich. Nur mutige VelofahrerInnen trauen sich Spurwechsel auf dieser Strecke zu.
  • Velos auf der rechten Seite kommen oft in den Clinch mit dem Bus, der die Velospur kreuzt, um die Haltestelle Schwanenplatz anzufahren und zu verlassen.
Wir fordern, dass auf dem Schweizerhofquai vier Velospuren geplant werden. Es handelt sich um eine der wichtigsten innerstädtischen Radrouten, da die rechte und die linke Seeseite über den Schweizerhofquai und die Seebrücke miteinander verbunden werden.