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Archiv: 3. Oktober 2004
Nimmt die Stadt bei der Kantonsschulplanung ihre Interessen wahr?

Interpellation von Philipp Federer und Zora Schelbert namens der GB/JG-Fraktion

Die grösste Kantonsschule der Schweiz – die Kantonsschule Luzern Alpenquai – platzt aus allen Nähten. Die ersten Provisorien reichten früh nicht mehr aus. Nach dem Pavillon 80 und dem aufgestockten Pavillon 96 (eigentliche Containermodule) sind weitere Um- und Anbauten beim Spezialtrakt geplant. Die als Provisorien erstellten Pavillons wurden einmal mehr zu Dauerlösungen umfunktioniert. Weiterhin muss wegen Raumnot am Samstag und am Mittwochnachmittag unterrichtet werden. Die Grundinfrastruktur (vor allem Mensa und Bibliothek) vermag mit der gestiegenen Klassen- und Schülerzahl nicht mehr Schritt halten. Da die Zahl der SchülerInnen absehbar weiterhin steigen wird und eine Entlastungskantonsschule in weiter Ferne ist, könnte sich der Raumnotstand noch dramatisch verschärfen.

Wir bitten den Stadtrat, die folgenden Fragen zu beantworten:
  1. Wie beurteilt der Stadtrat die Platzverhältnisse an der Kantonsschule Alpenquai?
  2. Hat die knappe Raumsituation Auswirkungen auf die Stadt bezüglich der Anzahl Kantiübertritte oder der Schaffung eines Oberstufenzentrums mit Untergymnasium?
  3. Was hat der Stadtrat bisher beim Kanton unternommen? Welche Kontakte oder Arbeitsgruppen existieren?
  4. Ist eine Entlastungskantonsschule schon in Planung, und wie weit sind die Planungsarbeiten gediehen? Gibt es einen Terminplan?
  5. Welche Standorte kommen für die neue Kantonsschule in Frage? Hat der Stadtrat dazu Vorstellungen?
  6. Wäre eine rechtsufrige Kantonsschule (Luzern-Ebikon-Rontal) zur Entlastung der Kantonsschule Alpenquai und des Tribschenquartiers im Interesse der Stadt?
  7. Was kann die Stadt unternehmen, um dem Kanton zu helfen, seine schulischen Raumprobleme zu lösen?



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