Artikel und Pressmitteilungen - Archiv 2003

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Klimawandel erfordert Politikwandel!

Archiv: 1. September 2003

An der gestrigen Retraite hat sich die Grossratsfraktion des GB u.a. mit dem Klimawandel befasst. Sie ist beunruhigt über die Häufung extremer Wetterereignisse und fordert Konsequenzen.

Medienmitteilung Grünes Bündnis Luzern

Die Grossratsfraktion des Grünen Bündnisses hat sich an ihrer Retraite mit dem Themenkreis Klima und Umweltschutz befasst. Sie ist beunruhigt über die Häufung extremer Wetterereignisse in diesem Jahr in der Schweiz, welche höchste Durchschnittstemperaturen, Hitze, Dürre, schmelzende Gletscher, Steinschlag und jüngst Überschwemmungen und Erdrutsche mit sich brachten. Die GB-Fraktion fordert Konsequenzen auf nationaler Ebene, wie z.B. der von den Grünen geforderte Benzinfranken oder Energie-Lenkungsabgaben.

Auch der Kanton Luzern muss seine Politik auf Nachhaltigkeit ausrichten und zwar nicht nur auf dem Papier mit schönen Absichtserklärungen, sondern mit konkreten Taten, wie sie die Grünen seit Jahren fordern. Der wichtigste Schlüssel, um dem Klimawandel und seinen Folgen entgegen zu treten, ist die massive Reduzierung des Ausstosses von CO2, d.h. vor allem der sparsame und effiziente Gebrauch nicht erneuerbarer Energie beim Heizen, Kühlen und Produzieren und bei der Mobilität. Die GB-Fraktion fordert vom Kanton, dass er mit energischen Massnahmen seine Verantwortung übernimmt, indem er z.B.
  • den Einsatz und die Entwicklung erneuerbarer Energien - Sonne, Holz, Wind, Biogas, Erdwärme - effektiv fördert und im eigenen Bereich vorbildhaft einsetzt,
  • auf verkehrssteigernde neue Strassenbauten verzichtet und stattdessen zusammen mit Stadt, Agglomeration und SBB das öV-System ausbaut und fördert mit einer leistungsstarken S-Bahn, mit einer Schienenanbindung von Kriens, mit einer konsequenten Busbevorzugung und der Verbesserung des Angebotes für den Langsamverkehr zu Fuss und per Velo,
  • der laufenden Zerschlagung der dezentralen Versorgung mit Einkaufsgeschäften, Dienstleistungsangeboten und Poststellen entgegen tritt, um die Zwangsmobilität zu reduzieren,
  • die regionale Verarbeitung und Vermarktung von Produkten der Luzerner Land- und Forstwirtschaft - vor allem Milch- und Fleischprodukte und Holz - gerade im ländlichen Raum stärkt.
Die Fraktion bereitet entsprechende Vorstösse und Budgetanträge vor.